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Eröffnung
der Brandschutzwoche im DB II |
25.09.1999
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einer Großübung wurde am 25.09.1999 die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche
im Dienstbezirk 2 eröffnet. Kreisbrandinspektor Rainer Fuchs
konstruierte dieses Jahr eine Großübung, in welcher insgesamt
sieben Einsätze gleichzeitig von den Einsatzkräften zu bewältigen
waren. Beginn der Übung war um 13.30 Uhr mit einem Zugunglück
in Röthenbach a.d. Pegn.. Angenommen wurde der Zusammenstoss
eines Personenzuges mit einem Güterzug. In den verunfallten
Waggons befanden sich noch 20 Personen, außerdem trat am Güterzug
Gefahrgut aus. Nach dem Auslösen der Alarmstufe 6 wurde auf
Anweisung von KBI Fuchs die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung
alarmiert. |
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Zu der Einsatzstelle am Röthenbacher
Bahnhof rückten die Feuerwehren Röthenbach, Rückersdorf und Lauf
aus, welche schnell das notwendige Gerät zu den verunfallten Zügen
brachten und so eine schnelle Personenrettung möglich war.
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Blick in einen
Waggon mit "Verletzten"
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Die Feuerwehr Rückersdorf
bei der Anfahrt
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Erkundung der Lage
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Technisches Gerät
wird zur Einsatzstelle gebracht
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Die ersten Waggons
sind geöffnet
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Ein Trupp wird
mit CSA ausgerüstet
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Abtransport der
ersten "Verletzten"
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Noch während des Einsatzes
in Röthenbach wurde ein Wohnhausbrand in Lauf a.d. Pegn. gemeldet.
Da die Feuerwehren Lauf, Röthenbach und Rückersdorf jedoch noch
an der Einsatzstelle in Röthenbach a.d. Pegn. gebunden waren, mußte
KBI Fuchs auf andere Wehren zurückgreifen. Zu dem Wohnhausbrand
wurden die Feuerwehren Wetzendorf, Heuchling, Ottensoos, Schönberg
und Weigenhofen unter der Einsatzleitung des Ottensooser Kommandanten
Werner Schönhöfer alarmiert. Nachdem sich die Lage im Dienstbezirk
stark verschärfte, wurde die Einsatzleitung vom Bahnhof Röthenbach
in das Gerätehaus der FF Röthenbach verlegt. Hier wurde KBI Fuchs
durch
4 Kreisbrandmeister und die UG-ÖEL unterstützt.
Während der Verlagerung der Einsatzleitung in das Gerätehaus Röthenbach
erreichte die Einsatzkräfte bereits die nächste Schreckensmeldung.
Im Laufer Ortsteil Wetzendorf sei ein Fischer in die Pegnitz gestürtzt.
Da die Feuerwehr Wetzendorf bereits zu dem Wohnhausbrand in Lauf
unterwegs und für den Einsatz ein Boot nötig war, wurde auf Anweisung
durch KBI Fuchs die Feuerwehr Behringersdorf alarmiert.
Nachdem die Einsatzleitung Ihren Dienst im Gerätehaus Röthenach
aufgenommen hatte, hielt ein Pyromane, welcher den Trubel in Röthenbach
und Lauf für seine Leidenschaft nutzte, die Feuerwehren in Atem.
Sowohl in einem Bauernhof in Kaltenhof, in einem Betrieb in Nuschelberg
als auch in einer Scheune in Weigensdorf hatte er Feuer gelegt.
Zeitgleich wurde im Bereich des Glatzenstein eine suizidgefährdete
Person vermisst. Erschwerend für die 4 Kreisbrandmeister kam hinzu,
dass die Feuerwehren Schnaittach und Schwaig in die Übung nicht
mit einbezogen werden durften, weil sie in Bereitschaft für einen
Ernstfall standen. Die Wehren in Tauchersreuth, Neunhof und Simonshofen
standen wegen Ausflugsfahrten nicht zur Verfügung, was aber nur
"Spielleiter" Fuchs wusste.
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| Die UG-ÖEL bei
der Arbeit |
v.l.n.r.: KBM Geißler,
KBM Keim, KBM Pinzer und KBI Fuchs. Nicht im Bild: KBM Krug
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Einen Engpass gab es somit
bei dem Brand der Firma in Nuschelberg, wo der Kommandant der FF
Günthersbühl vergeblich auf die Unterstützung aus Tauchersreuth
und Neunhof wartete und sein Fahrzeug kurzentschlossen vom Hydranten
zum Weiher verlagerte, um die nötige Wassermenge fördern zu können.
Auch bei der Suche des suizidgefährdeten Vermissten verhielten sich
die eingesetzten Kräfte aus Siegersdorf, Neunkirchen, Kersbach und
Osternohe richtig. Mit Hilfe der Wärmebildkamera des Polizeihubschraubers
konnte die Person in dem großen und zudem regennassen Waldgebiet
aufgefunden werden. Die Feuerwehr Rollhofen stand bei der Vermisstensuche
nur mit Ersatzpersonal zur Verfügung, da eine Gruppe mit Fahrzeug
bereits bei dem Scheunenbrand in Weigensdorf eingesetzt war. Da
die Feuerwehr Neunkirchen personell sehr knapp besetzt war, rückte
das Ersatzpersonal von Rollhofen mit der Feuerwehr Neunkirchen aus.
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| Die Übungsstelle
in Nuschelberg |
Kreisbrandinspektor Fuchs
war mit den Leistungen der Einsatzkräfte sehr zufrieden und lobte
das Entgegenkkommen der beiden Röthenbacher Firmen Diehl und Conradty,
welche ihr Firmengelände am Rande des Bahnhofs in Röthenbach für
das angenommene Zugunglück zur Verfügung stellten.
Insgesamt waren 402 Feuerwehrleute im Einsatz, welche 23 "Verletzte"
retteten und 4 "Tote" bargen. Außerdem wurden eine Reihe
von Milchkühen aus einem "brennenden" Stall befreit.
Bericht: KFV Online-Team
Fotos: KBM Rainer Krug, KFV Online-Team
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