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LAUF (DB2) – Der Herbstlehrgang für Atemschutzgeräteträger im Dienstbezirk II, der vom 11.10. bis 29.11.00 im Gerätehaus der Feuerwehr Lauf stattfand, konnte von allen 10 Teilnehmern mit Erfolg abgeschlossen werden. Die Feuerwehrkameraden
wurden nach den Ausbildungsrichtlinien FwDV 2 - Ausbildung der Freiwilligen
Feuerwehren und FwDV 7 – Atemschutz – (24 Stunden) ausgebildet. Als
weiteres Ausbildungsmaterial wurde der neue Ausbilderleitfaden für Atemschutz
benutzt.
In den theoretischen
Ausbildungsstunden wurde den Teilnehmern die Funktion sämtlicher
Zubehörteile eines Atemschutzgerätes erklärt. Auch die
Funktionsweisen von Filtern und Rettungshauben wurden den Teilnehmern
näher gebracht. Natürlich
durften auch die Punkte Anforderungen an Atemschutzgeräteträger,
Einsatzgrundsätze und vieles mehr nicht fehlen.
In den praktischen
Ausbildungsstunden wurde versucht, möglichst viele Situationen
durchzuspielen, die einen Atemschutzgeräteträger beim Einsatz
erwarten können. Zu den nachgestellten Situationen gehörten
u.a. ein Rundgang mit Hindernissen durch das Gerätehaus Lauf, eine
Einsatzübung Brand sowie eine Einsatzübung Gefahrgut. Aber nicht nur das
Bewegen und Verhalten mit einem Atemschutzgerät wurde ausgiebig
geübt. In einer Stationsausbildung wurde den Teilnehmern das Retten
von Personen ohne Hilfsmittel und mit Hilfe von Krankentrage, Schaufeltrage
und Rettungstuch erklärt.
Nach der theoretischen
Prüfung konnten die Teilnehmer dann am 27.11.2000 gut vorbereitet
die praktische Prüfung in der Atemschutzstrecke in Feucht hinter
sich bringen.
Am 29.11.2000 konnten alle Teilnehmer ihre Zeugnise von KBI Rainer Fuchs in Empfang nehmen und stehen ihren Feuerwehren ab sofort als ausgebildete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. KBI Fuchs wies die Teilnehmer in seiner Rede darauf hin, daß die Tätigkeit des Atemschutzgeräteträgers zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Bereich Feuerwehr gehört, da der Atemschutzgeräteträger immer direkt am Geschehen ist. Deshalb ist ein besonders vorsichtiges und umsichtiges Vorgehen im Einsatzfall notwendig, da bereits in der Vergangenheit leider einige Kameraden nicht mehr vom Einsatz zurückkehrten.
An dieser Stelle
möchte Ausbilder KBM Krug sich noch bei einigen Helfern bedanken, die
einen großen Teil zur Ausbildung der Teilnehmer beigetragen haben.
Zum Ersten der Feuerwehr Lauf, insbesondere Kommandant Harald Pinzer,
der das Gerätehaus zur Ausbildung zur Verfügung stellte, zum Zweiten
an die Ausbilder Bernhard Wurm (BRK Lauf), Fritz Holfelder (FF Hedersdorf),
Norbert Schlicht (FF Schnaittach), Manfred Weimann (FF Hüttenbach),
Jörg Leipold (FF Hüttenbach), Günther Haas (FF Diepoltsdorf)
und Armin Steinbauer (FF Lauf) die ihn in hervorragender Weise in Theorie
und Praxis unterstützten, und zuletzt den Teilnehmern, die sich immer
interessiert an den Ausbildungsabenden beteiligten und ihre Freizeit
zur Weiterbildung nutzten. |
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