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GROSSBELLHOFEN (DB2) - "Ein vollbeladener Tanklastzug liegt im Graben und droht eine Böschung hinabzurutschen" - so lautete die Alarmmeldung, mit der am 7. Juni 2001 gegen 13:25 Uhr Alarmstufe 7 für das Objekt Großbellhofen ausgelöst und damit die Feuerwehren Großbellhofen, Schnaittach und Lauf sowie die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landkreises Nürnberger Land alarmiert wurden.
Der Tanklastzug war von Schnaittach kommend auf der Staatsstraße 2236 zwischen Großbellhofen und Germersberg unterwegs. Vermutlich beim Rechtsabbiegen in einen Parkplatz hielt er sich auf der Fahrbahn zu weit rechts und kam dabei auf's Bankett, wo er mit seiner rechten Fahrzeugseite einsank. Aufgrund der Schräglage drohte er, eine 3m hohe Böschung hinabzurutschen. Ein vorbeikommender Landwirt legte als erste Maßnahme ein Stahlseil um das Heck des Tankwagens und sicherte ihn mit seinem Traktor gegen das Hinabrutschen.
Die erste Erkundung der Feuerwehr Schnaittach ergab, dass der Tankwagen mit ca.11000 Liter Heizöl beladen war, jedoch nicht beschädigt wurde und auch kein Öl auslief. Die Feuerwehr Lauf unterbaute die eingesunkene Fahrzeugseite mit Hebekissen und sicherte den Tanklastzug im vorderen Bereich mit der Winde des RW2. Durch einen Abschlepper wurde ein drittes Sicherungsseil angelegt. Die Feuerwehren Schnaittach und Großbellhofen stellten den Brandschutz während der anschließenden Umfüllarbeiten des Inhaltes in einem bereitgestellten leeren Tankwagen sicher. Im Anbetracht der Tatsachen kann von einem glimpflichen Ausgang des Unfalls gesprochen werden. Eingesetzte Kräfte: KBI Fuchs,
KBM Pinzer Bericht
und Fotos: KFV Online
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Created by Michael Brunner, Bernd Haslinger, Florian Krüger |