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125 Jahre Feuerwehr Burgthann

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125 Jahre Feuerwehr Burgthann 10.06.2001

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Festprogramm
Rockabend

BURGTHANN (DB3) - Mit einem großen Festzug sowie einem sehenswerten Rahmenprogramm gingen am Sonntag, den 10. Juni 2001 die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Burgthann zu Ende.

Bereits die Tage zuvor hatte die Feuerwehr Burgthann mit ihrem umfangreichen Festprogramm dafür gesorgt, dass diese 125-Jahr-Feier zu einem unvergessenen Erlebnis für Burgthann wird. Los gings am Freitag zum Festauftakt mit der Rockband "King Schlayer", die etwa 1300 anwesende Fans durch ihr großes Repertoire an Rock, Pop, Charthits und Schlager begeisterten. (wir berichteten).

Weiter gings am Samstag mit dem Einholen des Patenvereins FF Berg sowie der Feuerwehren aus der Gemeinde Burgthann mit anschließender Totenehrung und einem Standkonzert. Zum großen Bunten Abend gab dann die Show- und Stimmungsband "Die Wilderer" ihre Liveshow zum Besten.

Der Sonntag begann um 6 Uhr mit einem Weckruf durch die "Bauernfünfer", nach dem Abholen der Vereine fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Nach dem Frühschoppen mit den "Schwarzach-Musikanten" aus Berg und dem Mittagessen war es dann soweit: Mit einer bunten Mischung und der symbolträchtigen Anzahl von exakt "112" Feuerwehren, Vereinen und Musikkapellen formierte sich der große Festzug und zog anschließend durch die Straßen Burgthanns. Leider wurde auch er nicht von einem kurzen Regenschauer verschont, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat.

Dem Festzug voran die Führungsspitze der Burgthanner Wehr:
Die beiden Vorstände Rupprecht und Niklas
sowie die Kommandanten Brunner und Schober.
Dahinter die Schwarzachmusikanten aus Berg.

Die Vertreter der Kreisbrandinspektion und der Kommunalpolitik.

Links die Jubelwehr Burgthann, rechts die Kameraden der Patenwehr aus Berg

Mit im Festzug dabei waren auch einige ältere, teilweise historische Feuerwehrfahrzeuge und Geräte. Darunter waren die Magirus-Drehleitern der Feuerwehren Altdorf und Schwabach sowie eine Leiter der Feuerwehr Roth auf einem Opel Blitz. Schön anzuschauen auch ein historisches Löschgruppenfahrzeug aus Porugal aus dem Feuerwehrmuseum der BF Nürnberg. Neben soviel historischen darf aber auch modernes Gerät nicht fehlen, und so war auch die Feuerwehr Feucht mit ihrer modernen Drehleiter DLK 23-12 anwesend.

Nach dem Festzug konnten diese Fahrzeuge dann vor dem Festzelt besichtigt werden. Ebenfalls mit dabei der "Kinder-Löschzug" der BF Nürnberg, mit dem während des Festzugnachmittags die Kinder eine kleine Rundfahrt durch Burgthann machen konnten.

Die Drehleiter der Feuerwehr Roth auf Opel Blitz und der Kinderlöschzug der BF Nürnberg

Nach dem Festzug konnten die Fahrzeuge vor dem Zelt besichtigt werden.
Rechts das historische LF aus Portugal.

Nach dem Fahneneinzug ins Festzelt konnte Kommandant Charly Brunner zahlreiche Ehrengäste begrüßen, u.a. den Schirmherrn und Bürgermeister der Gemeinde Burgthann, Georg Hirsch, die stellvertretende Landrätin Marlene Mortler sowie weitere Vertreter aus der Kommunalpolitik. Von der Feuerwehrführung waren die Kreisbrandinspektoren Thiel, Fuchs, Pöllot und Schneider anwesend. Brunners besonderer Gruß galt den Kameraden des Patenvereins, der Freiwilligen Feuerwehr aus Berg sowie einer Abordnung aus Burgthanns Patengemeinde St. Rupprecht in der Steiermark.

Bürgermeister Hirsch und Kreisbandinspektor Fritz Pöllot bei ihren Grußworten

Sichtlich erfreut über das bis auf den letzten Platz gefüllte Festzelt sowie über den guten Verlauf der vergangenen Festtage leiteten Kommandant Brunner und Vorstand Rupprecht nach den Grußworten zum gemütlichen Teil mit der Showband "Musikuss" aus Ingolstadt über.

Der Höhepunkt des Tages war dann noch der Auftritt der "Thanner Reserve". Mit dem Worten "Es brennt, es brennt ..." wurden die Kameraden der Feuerwehr Thann bei Ansbach aus derselbigen gelockt. In orginal Feuerwehruniformen aus dem Jahr 1898 und begleitet mit Polkaklängen auf dem Schifferklavier schaukelten sie im Zeitlupentempo den Mittelgang des Festzeltes entlang vor zur Bühne, wo kurz zuvor ein Feuerwerk "abgebrannt" ist.

Die "Thanner Reserve" nach ihrer "Alarmierung"

Der Löschangriff auf die brennende Kerze und die anschließende "Trockensaugprobe".

Mit regungslosen Gesichtern und den Worten "Erstes Rooohr vooor" wird dann der Löschangriff auf eine brennende Kerze vorgenommen, wobei auch das Publikum vor der Bühne nicht ganz trocken bleibt. Nachdem der Löschangriff erfolgreich vonstatten ging, wird noch der Befehl zur Trockensaugprobe gegeben, wobei hier dann mehr "nass" als "trocken gesaugt" wurde. Das Publikum war jedenfalls begeitert über die spaßige Truppe, die somit auch ein wenig Abwechslung in den sonst einheitlichen Ablauf eines Festzug-Nachmittags brachte.

Mit den folgenden Bildern sollen noch ein paar Eindrücke vom Festnachmittag vermittelt werden:


Bericht und Fotos: KFV Online

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