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225
Feuerwehranwärter bei Jugendprokjekttag |
20.10.2002
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EZELSDORF (DB3)
- Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 225 Feuerwehranwärtern fand
am 19. Oktober 2002 in Ezelsdorf der 12. Jugendprojekttag der Feuerwehrjugendgruppen
des Dienstbezirkes 3 statt. Unter dem diesjährigen Motto "Ausbildung
in der Jugendfeuerwehr" hatten zahlreiche Wehren aus der Großgemeinde
Burgthann und Umgebung ihre Ausbildungsstationen zu den verschiedensten
feuerwehrtechnischen Themen aufgebaut.

Zu Beginn der Veranstaltung
begrüßten Burgthanns 1. Bürgermeister Georg Hirsch, Kreisbrandrat
Bernd Pawelke und Jugendbeauftragter KBM Volkmar Lachmann die insgesamt
225 Feuerwehranwärter aus 23 Feuerwehrjugendgruppen des Dienstbezirks
3. Sie freuten sich über über diese große Teilnehmerzahl,
die ein Spiegelbild der guten Jugendarbeit im Dienstbezirk 3 ist, und
hoben den hohen Stellenwert einer guten Jugendausbildung als Grundlage
für den Fortbestand der Wehren heraus. In seiner Eigenschaft als
stellvertretender Landrat überbrachte Hirsch auch die Grüße
des Landkreises. Anschließend wünschten sie den Jugendlichen
viel Erfolg bei der nun folgenden Ausbildung an den Stationen.
Und diese konnten
sich wahrlich sehen lassen: Insgesamt 11 Stationen zu den verschiedensten
feuerwehrtechnischen Themen hatten die Organisatoren der FF Ezelsdorf
auf die Beine gestellt, angefangen von den Grundlagen der Knoten und Stiche
über die sachgerechte Verkehrsabsicherung an den Einsatzstellen bis
hin zu Geräten, die zum Bewegen und Heben von schweren Lasten benötigt
werden.
| Station
"Feuerlöscher" |
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Die
FF Ezelsdorf lehrte den Jugendlichen die fachgerechte Anwendung
von Feuerlöschern.
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In kleinen Gruppen
besuchten die Feuerwehranwärter nacheinander die verschiedenen Ausbildungsstationen,
und an so mancher bekamen sie auch einen Einblick in Geräte, die
vielleicht nicht am eigenen Standort vorhanden sind. So zeigte die Feuerwehr
Oberferrieden, wie mit Rettungsschere, Spreizer und Hydraulikzylinder
eingeklemmte Personen aus einem verunfallten Fahrzeug befreit werden können,
und die Kameraden der Feuerwehr Altdorf erklärten den Feuerwehranwärtern
die Ausrüstung des Gefahrgutzuges.
| Station
"Knoten und Stiche" |
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Vom
Rettungsknoten über die fachgerechte Sicherung einer Person
auf einer Krankentrage bis hin zum Leiterhebel zeigt die FF Unterferrieden
die verschiedenen Knoten und Stiche.
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Begeistert waren die
Jugendlichen auch vom LF 16/12 der Feuerwehr Erlangen, die sich dankenswerter
Weise bereiterklärt hatten, am Jugendprojekttag teilzunehmen und
das im LF16/12 eingebaute Hochdruck-Schaumsystem "CAFS" vorzuführen.
An der Wand der Turnhalle der benachbarten Grundschule demonstrierten
sie den Vorteil dieses Systems: Unter Hochdruck wird das Schaummittel
dem Löschwasser hinzugefügt. Der entstehende hochkomprimierte
Schaum hat so eine sehr zähe Konsistenz im Gegensatz zu normalen
Schaum. Vorteil dabei: Der Schaum "klebt" regelrecht an dem
Brandgut und hält so seine erstickende Wirkung viel länger aufrecht.
Zudem lässt er sich mit einem normalen Strahlrohr auftragen, womit
sich hohe Wurfweiten erzielen lassen. Beim Anblick der eingeschäumten
Wand hielt sich die Begeisterung des Hausmeisters über dieses neue
System allerdings in Grenzen.
| Station
"FF Erlangen: LF 16/12 mit CAFS" |
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| Mit
dem LF 16/12 der FF Erlangen wurden die Vorteile des mit Hochdruck
komprimierten Löschschaumes gezeigt. |
Gekommen war auch
Günter Lugert von der Polizeiinspektion Altdorf und seine Kollegin
Drosbach von der Polizeidirektion Schwabach. Sie informierten über
die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit der Polizei und boten den Jugendlichen
die Gelegenheit, in einem lockeren Gespräch Fragen an die Polizei
zu stellen. Dabei zeigten sie auch die beruflichen Möglichkeiten
bei der Polizei auf. Ein weiterer Infostand befasste sich mit Rauchmeldern.
Herr Fietkau von der Ezelsdorfer Firma "Fietkau Sicherheitsbüro"
gab wertvolle Tipps zum Umgang mit Rauchmelder. Beim Kauf eines Rauchmelders
soll dabei unbedingt auf das "VdS"-Zeichen geachtet werden.
| Station "Polizei" |
Station "Rauchmelder" |
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Die
Polizei informierte über ihre Arbeit und der Zusammenarbeit
mit der Feuerwehr.
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Rauchmelder
retten Leben:
Infostand von Fietkau Sicherheitstechnik.
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Nach dem gemeinsamen
Mittagessen fand noch eine Vorführung der Rettungshundestaffel des
ASB Lauf statt. Hier zeigte sich, dass Diszipliniertes Verhalten und absolutes
Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer unbedingte Voraussetzung
sind, um den Hund auch bei schwierigen Einsätzen wie z.B. in Katastrophen-
oder Erdbebengebieten nach Menschenleben suchen lassen zu können.
Anhand eines aufgebauten Parcours mit Tunnel, Wippe und Leiter demonstrierten
die Hundestaffel die Geschicklichkeit der Vierbeiner. Und was für
den Zuschauer so einfach aussieht, erfordert in Wirklichkeit eine Lange
Ausbildung und Arbeit mit dem Hund.
| Station
"Rettungshundestaffel" |
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| Was einfach
aussieht, ist der Erfolg intensiver Ausbildung: Die Rettungshundestaffel
des ASB Lauf. |
Damit war dann auch
das Ende des Jugendprojekttages erreicht. Trotz des nasskalten Wetters
fand er großen Anklang bei den Feuerwehranwärtern. Zum Schluss
überreichte KBM Lachmann jeder Jugendgruppe noch eine Urkunde und
bedankte sich bei allen Beteiligten Feuerwehren und Organisationen für
die Gestaltung des Projekttages. Sein besonderer Dank galt dabei der hervorragenden
Organisation der Feuerwehr Ezelsdorf.
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Zum
Schluss bekam jede Jugendgruppe von
KBM Lachmann eine Urkunde übergeben.
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Weitere Bilder
von den Stationen:
| Station
"Verkehrsabsicherung" |
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Die
Feuerwehren Mimberg und Schwarzenbach zeigten,
wie man eine Einsatzstelle richtig vom Verkehr absichert.
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| Station
"Technische Hilfeleistung" |
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Die
Rettung von eingeklemmten Personen aus einem verunfallten Fahrzeug
wurde von der Feuerwehr Oberferrieden vorgeführt.
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| Station
"Hydraulische Winde" |
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| Sebastian
Kahl von der FF Burgthann erklärte die Funktion der Hydraulischen
Winde zum Heben von schweren Lasten und zeigte den dazu benötigten
sicheren Unterbau. |
| Station
"Greifzug" |
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Ebenfalls
eine Station der FF Burgthann: Anwendung des Greifzuges mit einer
Umlenkrolle zum Bewegen von schweren Gegenständen oder Fahrzeugen.
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| Station
"Gefahrgut" |
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Jede
Menge Spezialausrüstung für den Einsatz bei Unfällen
mit Gefahrgut: Der Gefahrgutzug der FF Altdorf mit GW-G und Dekontaminationseinrichtung
für Personen.
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Bericht
und Fotos: KFV Online
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