Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Kräfte aus dem Landkreis im Brandhaus Würzburg 20.07.2005

WÜRZBURG/LKR. NÜRNBERGER LAND - Am 16. Juli 2005 besuchten 16 Kameraden aus dem Landkreis Nürnberger Land den Samstagslehrgang "Verhalten im Brandfall" auf der Feuerwehrschule Würzburg.

Für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren aus Altdorf (5), Hartmannshof (1), Hohenstadt (2),
Lauf (4), Pommelsbrunn (2) und Schwaig (2) begann der Lehrgang mit einer Sicherheitsunterweisung im Unterrichtsraum des Brandhauses. Danach ging es das erste Mal in die Räumlichkeiten der Simulationsanlage. Die 16 Kameraden bekamen in kompletter Schutzausrüstung, jedoch ohne Atemschutzgerät, einen Eindruck, welche Temperaturen während eines Brandes herrschen, welche enorme Schutzfunktion die heutige Schutzkleidung bietet und welcher Temperaturunterschied zwischen knapp 2 Metern Höhe und 1 Meter Höhe herrscht.

Danach wurde es ernst. Die Kameraden aus dem Landkreis wurden in zwei Gruppen zu je vier Trupps eingeteilt und bekamen vor dem Gebäude vom Ausbilder ihren Einsatzbefehl. Während die eine Gruppe einen Kellerbrand ablöschen musste, war der Angriffstrupp der anderen Gruppe damit beauftragt, einen Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss abzulöschen und die Räumlichkeiten nach Personen abzusuchen und gegebenenfalls Personen zu retten. Da zwei Durchgänge pro Trupp geplant waren, wurde nach einer Mittagspause der Einsatzbefehl zwischen den beiden Gruppen getauscht.

 
     
 
     
   

Während ein Trupp als Angriffstrupp in die Simulationsanlage ging, stand ein Trupp ausgerüstet unter PA in Bereitschaft. Weiterhin sorgte ein Schlauchtrupp dafür, dass der im Gebäude befindliche Trupp bei der Vornahme des Schlauches entlastet wurde. Der vierte Trupp hatte während der Einsatzübung frei. Nach jeder Einsatzübung wechselten dann die Trupps ihre Aufgabe, bis der letzte Trupp als Angriffstrupp seinen Auftrag erfüllt hatte. Da beim Angriffstrupp immer ein Ausbilder direkt dabei war, der das Geschehen live beobachtete und direkt danach mit dem Trupp unter sechs Augen eine Besprechung stattfand, konnte ein optimaler Lerneffekt erreicht werden.

 
     
 
     
 

Bei einer kurzen Abschlussbesprechung zwischen den Ausbildern (zwei Lehrer der staatl. Feuerwehrschule Würzburg und vier Kameraden der Berufsfeuerwehr Würzburg) und den Lehrgangsteilnehmern wurden noch eventuelle Verbesserungsvorschläge geäußert.

Insgesamt bleibt jedoch zu schreiben, dass alle Teilnehmer den Lehrgang begeistert verließen und jeder etwas gelernt hat. Desweiteren bleibt festzustellen, dass jeder Atemschutzgeräteträger einen solchen Lehrgang gemacht haben sollte. Leider lässt sich dies bisher zeitlich nicht realisieren. Leider kommt es wohl auch vor, dass verschiedene Teilnehmer diesen Lehrgang, der normalerweise über zwei Tage geht, mehrfach besuchen und anderen Atemschutzgeräteträgern somit die Chance nehmen, diese Erfahrungen selbst zu erleben.

Gegen 16.00 Uhr konnten die letzen Kräfte die SFS Würzburg verlassen und mit vielen gewonnenen Einsichten zum Standort zurückkehren.

Bericht: KFV-Online
Fotos:
FF Hartmannshof

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