Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf 9.10.2008

ALTDORF - Auch in diesem Jahr lud die Freiwillige Feuerwehr Altdorf zu einem Tag der offenen Tür ein. Bei kaltem, aber trockenem Herbstwetter konnte die Bevölkerung wieder eine Menge über Ihre Feuerwehr erfahren.

Um sich von den unterschiedlichsten Tätigkeiten einen Gesamteindruck machen zu können, waren auch die Feuerwehren aus Eismannsberg und Rasch, die Polizeiinspektion Altdorf, der Verein der Notärzte Altdorf – Feucht, die Rotkreuzbereitschaft Altdorf und das Bergungsunternehmen Tom Thompson mit Infoständen bzw. Einsatzfahrzeugen zur Stelle.

Zum Thema „Brandschutz im Haushalt“ wurde den Interessierten an einem separaten Infostand die Funktionsweise von Rauchmeldern, Feuermeldern und Sprinkleranlagen erklärt. Dies ist auch das diesjährige Motto der Feuerwehr-Aktionswoche: „Wir sorgen für Ihre Sicherheit – tun Sie es auch! Schützen Sie Familie und Haushalt“.

Eine immer noch unterschätzte Gefahr ist die Rauchentwicklung: Rund 80 Prozent der Brandtoten sind Rauchtote, da der Geruchsinn im Schlaf nichts wahrnimmt. Eine Rauchgasvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein. Abhilfe schaffen Rauchmelder, die Alarm schlagen, wenn es zu einer Rauchentwicklung kommt. Die Feuerwehren empfehlen VdS-geprüfte Rauchmelder, die es bereits für wenige Euro zu kaufen gibt.

Erstmals konnte die Bevölkerung die Dekontaminationsstation des Landkreis Nürnberger Land besichtigen, die neben dem Gerätewagen Gefahrgut bei der Feuerwehr Altdorf stationiert ist: Sinn und Zweck dieser mobilen Anlage ist es, nach einem Unfall mit atomaren, biologischen oder chemischen Giftstoffen eine große Anzahl Menschen (ca. 50 pro Stunde) zu dekontaminieren.

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Altdorf präsentierte sich mit einer Bildergalerie und einem umfangreichen Infostand über die Jugendarbeit der breiten Öffentlichkeit und speziell den Jugendlichen aus dem Stadtgebiet. Als Höhepunkt stellte sich der beeindruckende Pkw-Brand dar, der durch die Nachwuchskräfte gelöscht wurde.

Damit die Altdorfer Feuerwehr auch in Zukunft keine Nachwuchsschwierigkeiten hat, wird großer Wert auf eine starke Jugendarbeit gelegt. Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr können der Feuerwehr beitreten und lernen hierbei alles Notwendige, um später aktiv Einsatzdienst leisten zu können. Trotz der abwechslungsreichen Ausbildungen kommt natürlich auch das Vergnügen nicht zu kurz.

Als weitere Schauübung wurde von Altdorfs 1. Bürgermeister Erich Odörfer ein Pkw aus ca. 15 Meter Höhe vom Autokran der Fa. Tom Thompson aus auf die Straße fallen gelassen. Dies entspricht in etwa einem Frontalzusammenstoß gegen eine Autobahnbrücke mit 60 Stundenkilometern. Zusammen mit dem Rettungsdienst, der Polizei und der Feuerwehr Eismannsberg demonstrierte die Feuerwehr Altdorf eine schonende Rettung der verunfallten Insassen aus dem total deformierten Fahrzeug.

Video bei http://www.myvideo.de/watch/5140389/Frontalaufprall

Für das leibliche Wohl war ebenfalls wieder bestens gesorgt: Neben Gegrilltem, selbstgebackenen Kuchen, Limo und Kaffee kam der Durstlöschzug der Brauerei Hauff aus Lichtenau zum Einsatz: Ein knapp 40 Jahre altes restauriertes Tanklöschfahrzeug. Die Feuerwehr Altdorf ist sicher, dass trotz des enormen Aufwandes es wieder gelungen ist, sowohl den Kindern, als auch den Erwachsenen einen Ausschnitt aus ihrem Aufgabengebiet näher gebracht zu haben und bedankt sich bei allen Besuchern und Beteiligten herzlichst.

Mehr Informationen über die Altdorfer Wehr im Internet unter www.feuerwehraltdorf.org.

 

Bericht und Fotos: Feuerwehr Altdorf

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