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NÜRNBERGER LAND – Als Abschluss ihrer Sprechfunkausbildung nahmen am 7. November 2009 183 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreises Nürnberger Land sowie 2 Helfer des ASB RV Lauf im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Nürnberger Land an der Sprechfunkprüfung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben teil. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde die Prüfung in drei Durchgängen abgehalten. Zu Beginn jedes Durchgangs begrüßte RA Gerhard Hertlein, Leiter des Sachgebietes "Brand- und Katastrophenschutz" im Landratsamt Nürnberger Land, die Teilnehmer und überbrachte auch die Grüße des Landrates Armin Kroder. Anschließend erläuterte Kreisbrandinspektor Bernd Haslinger, zuständig für den Fachbereich Feuerwehrfunk und –alarmierung, den Teilnehmern den Prüfungsablauf. Er übermittelte ihnen die Grüße des Kreisbrandrates Bernd Pawelke und wünschte ihnen viel Erfolg für die Prüfung. Die Abnahme der Prüfung zum Sprechfunker der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) bildet den Abschluss der 16-stündigen Sprechfunkausbildung, die zuvor auf örtlicher Ebene bei den Feuerwehren im Landkreis durchgeführt wurde. Denn im Gegensatz zum Hobby- oder Jedermannsfunk ist der behördliche Sprechfunk genauen Vorschriften unterworfen, damit die Kommunikation im Einsatz geordnet und diszipliniert ablaufen kann. So wurden den Feuerwehrleuten und Helfern Themen wie gesetzliche Vorschriften im Behördensprechfunk, physikalische Grundlagen der Funkwellen, Kennenlernen und Bedienen der unterschiedlichen Sprechfunkgeräte und die geordnete Durchführung von Funkgesprächen vermittelt. Um die erworbenen Kenntnisse auch praktisch zu vertiefen, führten die Ausbilder eine Funkübung durch. Dieses erlernte Wissen wurde nun bei der schriftlichen Prüfung im Landratsamt abgefragt. 45 Minuten hatten die Teilnehmer Zeit, um insgesamt 50 Fragen aus allen Themengebieten des BOS-Sprechfunks zu beantworten. 25 davon mussten mindestens richtig beantwortet werden, um die Prüfung zu bestehen. Anschließend wurden die Prüfungsbögen von einer Prüfungskommission, bestehend aus Kreisbrandmeistern und Funkausbildern, ausgewertet. In etwa zwei Wochen bekommen die Prüfungsteilnehmer dann über ihre Kommandanten oder Dienststellen das Prüfungszeugnis zugestellt.
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Created by Michael Brunner, Bernd Haslinger, Florian Krüger |