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Hintergrund für
dieses Freundschaftszeltlager ist die Patenschaft der Jugendfeuerwehr
Nürnberger Land und der Jugendfeuerwehr Gänserndorf, welche
bis 2004 alle zwei Jahre zum Landkreiszeltlager der Jugendfeuerwehr
Nürnberger Land anreiste. Das Programm welches sich die drei Jugendwarte der Jugendfeuerwehr Lauf a. d. Pegnitz für die 6 Tage Freundschaftszeltlager einfallen ließen, hatte es in sich: Nach der Ankunft der Gastgruppe am Freitag, 30.07. gegen Mittag in Lauf und einer ersten Begrüßung, zeigte Jugendleiter Steinbauer der Gastgruppe aus Gänserndorf erst einmal die Feuerwache Lauf, die Geräte und die Fahrzeuget. Im Anschluss ging es in die Altstadt von Lauf: Hier erläuterte Jugendleiter Steinbauer nicht nur die Geschichte von Lauf, sondern auch die industrielle Geschichte von Lauf mit Ihren Mühlen und Hämmern, sowie der Technischen Keramik und der Autozulieferindustrie. Am frühen Abend stießen dann auch die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Lauf zum Zeltlager dazu und man baute gemeinsam das Zeltlager auf. Zur Lagereröffnung nach dem Abendessen gesellten sich dann auch Kreisjugendwart Barth und die beiden Laufer Kommandanten dazu. Im Anschluss hieß es am Lagerfeuer erste Freundschaften schließen. Für Samstag stand für die Jugendlichen nach dem Frühstück gemeinsames Üben für die Jugendflamme 2 auf dem Programm. Hier arbeiteten die Jugendwarte aus Lauf und Gänserndorf Hand in Hand und brachten den Jugendlichen mit dem nötigen Fingerspitzengefühl den Feinschliff für die Jugendflamme 2 bei, was sich später auszahlte. Nach dem Mittagessen
fuhr man nach Schnaittach zum Gerätehaus, um dort gemeinsam mit
den Jugendfeuerwehren aus Schnaittach, Hedersdorf, Speikern, Kirchröttenbach
und Oberndorf die Jugendflamme 2 erfolgreich mit einem sehr guten Erfolg
abzulegen. Am Sonntagvormittag ging es für die beiden Gruppen in den Tiergarten Nürnberg. Hier hatte die stellv. Jugendwartin Nadine Grosam eine Führung durch den Tiergarten hinter den Kulissen gebucht. Uns wurde neben verschiedenen Tieren wie den Totenkopf-Äffchen, den Kängurus, den Pinguinen und Seehunden, auch der Futterhof und die Tierklinik ausführlich erläutert.
Die Jugendlichen,
welche sich so erfolgreich am Vortag an der Abnahme der Jugendflamme
2 beteiligt hatten, erhielten aus den Händen von Jugendbeauftragten
Armin Steinbauer, Kreisbrandrat Norbert Thiel sowie stellv. Bezirksjugendfeuerwehrwartin
Nadine Grosam Ihre Abzeichen überreicht. Für Montag stand ein Ausflug in das westliche Mittelfranken auf dem Programm: Der erste Teil führte uns nach Ansbach-Katterbach in den dortigen Standort der US-Streitkräfte, um hier die USAG Ansbach Fire & Emergency Services zu besichtigen. Hier wurden den Teilnehmern nicht nur die Fahrzeuge und Ihre Ausrüstung ausführlich erläutert, man zeigte uns auch die Wachräume sowie die Einsatzzentrale und die verschiedenen Werkstätten, uns wurden aber auch die Aufgaben der Einsatzbereitschaft in ihrer Schicht erklärt. Weiter ging es am Nachmittag nach Rothenburg ob der Tauber um dort die Historische Altstadt und das Kriminalmuseum zu besichtigen. Eine Vielzahl der Teilnehmer deckte sich auch gleich mit einer Kulinarischen Köstlichkeit Rothenburgs als Geschenk für die daheim gebliebenen ein.
Am Dienstag besuchte man am Vormittag die Landesgewerbeanstalt in Nürnberg, hier wurden wir bereits von Herrn Weißkirchen von der Presseabteilung der LGA erwartet. Er führte uns durch die verschiedenen Prüfabteilungen in welchen unter anderem Spielzeug, Matratzen, Möbel, Fahrräder und Elektrogeräte vor unseren Augen geprüft wurden und wir so einen guten Einblick in die Aufgaben der LGA bekamen. Für den Nachmittag stand eine Führung der Festung Rothenberg in Schnaittach auf dem Programm. Hier erläuterte der Festungsführer anschaulich, wie man die Festung früher nutzte und zeigte uns bei einer Führung durch die weitläufige Anlage auch die Kassematten. Am Abend beim Lagerfeuer hatten die beiden Jugendleiter aus Lauf und Gänserndorf noch eine Überraschung für die Teilnehmer. Sie verkleideten sich und hielten eine nicht ganz ernst gemeinte Feldmesse, welche bei allen Teilnehmern für zahlreiche Lacher sorgte. Am Mittwoch hieß
es dann wieder Abbauen des Freundschaftslager und Abschiednehmen, was
allen Teilnehmern nicht unbedingt leicht viel, denn man war hier nicht
nur Zeltlagerteilnehmer, man war unter Freunden und hat hier neue Freundschaften
geschlossen. Erwähnen muss
man aber auch die fleißigen Helfer, in Form von Aktiven der Feuerwehr
Lauf und Ihren Frauen, welche unter der Leitung von stellv. Jugendwartin
Nadine Grosam und Jugendwart Peter Klein für die stets reichhaltig
und immer schmackhafte Verpflegung der Lagerteilnehmer sorgten, ohne
deren Unterstützung eine solche Veranstaltung nicht möglich
gewesen wäre. |
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Created by Michael Brunner, Bernd Haslinger, Florian Krüger |