Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Verkehrsunfälle auf der A73 forderten Feuerwehren

15.07.2011

FEUCHT - An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurde die Freiwillige Feuerwehr Markt Feucht zu zwei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen auf die A73 alarmiert.

Der erste Unfall ereignete am 7.7.2011 gegen 10:04 Uhr, nur knapp eine Stunde nachdem die Einheiten vom Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Oberwellitzleithen zurückgekehrt waren.

Laut erster Meldung befand sich die Einsatzstelle auf der A73 in Höhe der AS Röthenbach in Richtung Nürnberg. Bereits während der Anfahrt korrigierte die Leitstelle ihre Meldung, der Einsatzort lag nun direkt in der Ausfahrt Zollhaus. Dort waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen, wobei eine Person verletzt wurde.

Da sich nach dem Unfall die Türen zunächst nicht öffnen ließen, verständigten Unfallzeugen die Feuerwehr. Kurz vor Eintreffen der Einsatzkräfte konnte dann aber die Person von den Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt. Somit beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf die Sicherstellung des Brandschutzes, der Absicherung der Unfallstelle und die Fahrbahnreinigung.

Die Bergung des PKWs wurde durch ein Abschleppunternehmen übernommen. Für die Feuerwehr Feucht war der Einsatz nach knapp 1,5 Stunden beendet.

Nur einen Tag später wurden die Feuchter Einsatzkräfte zusammen mit der Feuerwehr Moosbach gegen 08:15 Uhr erneut zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die A73 alarmiert. Im Gegensatz zum gestrigen Einsatz wurde diesmal jedoch ein Eingreifen Seitens der Feuerwehr notwendig.

Die Einsatzstelle befand sich auf dem Beschleunigungssteifen der Anschlussstelle Feucht in Richtung Nürnberg. Dort war ein Opel-Corsa in der Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen ein Verkehrsschild geschleudert, so dass dieses aus der Verankerung gerissen wurde. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren Rettungsdienst und Notarzt bereits vor Ort und versorgten die Fahrerin.

Da von einer Wirbelsäulenverletzung ausgegangen werden musste, wurde nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst eine schonende Rettung unter Abnahme des Fahrzeugdaches eingeleitet. Dazu wurde das Fahrzeug unterbaut und hydraulisches Rettungsgerät in Stellung gebracht.

Um mögliche Probleme mit Airbagkomponenten und Fahrzeugverstärkungen zu vermeiden, wurden die Innenverkleidungen des PKWs entfernt und die Schnittstellen markiert. Nach der Abnahme des Daches wurde die Patientin dann mittels Spineboard auf die Trage gehoben und in den Rettungswagen gebracht. Während der gesamten Arbeiten wurde der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle weiträumig abgesichert.

Die abschließende Bergung des PKWs übernahm ein Abschleppunternehmen. Die Feuerwehren konnten nach knapp 1,5 Stunden wieder einrücken.

Eingesetzte Kräfte VU 7.7.2011:
FF Markt Feucht mit KdoW (138/10/1), LF 16 (138/40/1), LF 20 (138/40/2), RW (138/61/1), VLKW (138/81/1) + VSA
Rettungsdienst mit RTW, RTH
VPI Feucht
Abschleppunternehmen

Eingesetzte Kräfte VU 8.7.2011:
FF Markt Feucht mit KdoW (138/10/1), LF 16 (138/40/1), RW (138/61/1), VLKW (138/81/1) + VSA
FF Moosbach mit 139/40/1
Rettungsdienst mit NEF, RTW
VPI Feucht
Abschleppunternehmen

Bericht und Fotos: FF Markt Feucht

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