Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Marschübung des Hilfeleistungskontingents 23.11.2011

NÜRNBERGER LAND - Am 19. November 2011 trafen sich um 9:30 Uhr an der Feuerwache Lauf alle dem Hilfskontingent Nürnberger Land zugeordneten Fahrzeuge der einzelnen Feuerwehren zu einer Marschübung.

Bereits im Jahre 2008 wurde das Hilfskontingent des Landkreises Nürnberger Land aufgestellt. Gemäß dieser Aufstellung verfügt Kreisbrandrat Norbert Thiel als Kontingentführer, bzw. Peter Schlerf, Kreisbrandinspektor des Dienstbezirks 3, als dessen Stellvertreter, über diese Einheiten. Im Ernstfall wird die Alarmierung dieses Hilfskontingents durch einen dieser beiden Führungskräfte in der Integrierten Leitstelle veranlasst. Ein entsprechender Alarmplan liegt hierfür vor.

Bei der Aufstellung des Hilfskontingents standen natürlich die Gewährleistung der Sicherheit im eigenen Landkreis und das Abstellen für benachbarte bzw. anfordernde Kommunen im Vordergrund.

Das Hilfskontingent setzt sich aus Führungsfahrzeugen und insgesamt 4 Löschzügen zusammen. Die Fahrzeuge und die entsprechenden Kameraden werden von folgenden Feuerwehren gestellt: FF Hersbruck, FF Schnaittach, FF Feucht, FF Altdorf, FF Schwaig, FF Röthenbach, FF Behringersdorf, FF Pommelsbrunn, FF Hohenstadt, FF Moosbach, FF Schwarzenbruck, FF Burgthann, FF Lauf, FF Heuchling, FF Ottensoos, FF Rückersdorf und der FF Diepersdorf. Somit gehören insgesamt 23 Fahrzeuge mit einer Besatzung von max. 127 Personen dem Hilfskontingent an. Zu der Marschübung konnten diesmal auch die Kollegen des THW Lauf mit einem Fahrzeug begrüßt werden.

Bei der von KBR Thiel, KBI Herrmann und KBI Schlerf geplanten Marschübung galt es folgende Route im Konvoi abzufahren: vom Treffpunkt im Gerätehaus Lauf ging es über die Bundesstraße B 14 zur Autobahnauffahrt Lauf Süd. Über die Autobahn A 9 in Richtung München bog man dann am Autobahnkreuz Nürnberg auf die Autobahn A3 in Richtung Regensburg ab. An der Ausfahrt Altdorf / Burgthann wurde dann Abgefahren und man sammelte sich am Gerätehaus Altdorf, welches im Falle einer Alarmierung ebenfalls eine alternative Sammelstelle zum Gerätehaus in Lauf wäre.

Von dort aus ging es dann quer durch Altdorf auf die Auffahrt zur A6 in Richtung Alfeld. In Alfeld wurde dann die Autobahn wieder verlassen. Der komplette Konvoi fuhr dann durch die Ortschaften Alfeld, Happurg auf die Bundesstraße B 14 in Richtung Pommelsbrunn. An der Ausfahrt Hohenstadt ging es dann ab um über die alte B14 nach Hersbruck zu gelangen. So kam man kurz nach 11:00 Uhr direkt nach Hersbruck und fuhr durch die Stadt selbst, ehe es dann über den Kreisverkehr in Richtung Reichenschwand ging. Das Ende fand die Marschübung nach der Durchquerung von Lauf wieder im Gerätehaus der Feuerwehr Lauf.

Da die Konvoifahrt mit Sonderrechten gefahren wurde, waren gerade in den Ortschaften teilweise überraschte Gesichter zu sehen. Insgesamt 23 Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn erwecken entsprechend Aufsehen.

Kreisbrandrat Norbert Thiel zeigte sich bei der Nachbesprechung beeindruckt von der gemeinsamen Übung. Die Kommunikation innerhalb des Konvois hatte vorbildlich funktioniert und der Konvoi wurde immer zusammengehalten. Eine sicherlich wichtige, allerdings nicht alltägliche Übung. Er bedankte sich auch bei dem Sachgebietsleiter für Brand und Katastrophenschutz des Landkreises Nürnberger Land, Herrn Hertlein, sowie dessen Mitarbeiter, Herrn Sommerer, für deren Anwesenheit und Begleitung dieser Übung.

Weitere Fotos gibt es auf www.ff-diepersdorf.de in der Foto - Galerie.

Bericht und Fotos: C. Falk (FF Diepersdorf)

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