Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Jugenfeuerwehren üben gmeinsam 10.06.2013

Altdorf (DB 3) – Am Samstag, den 08.06.2013 hielten alle Jugendgruppen der Feuerwehren Altdorf, Rieden, Ludersheim und Eismannsberg eine gemeinsame Übung ab.

Als Übungsobjekt diente ein landwirtschaftliches Anwesen am Ortsrand von Unterrieden.. Die Einsatzmeldung lautete: „Brand einer Scheune in der Graswiesenstraße in Unterrieden, zwei Personen werden vermisst“.

Als erste Jugendgruppe traf die Feuerwehr Rieden ein. Mittels einer Saugleitung und der Tragkraftspritze TS 8/8 wurde aus dem Bach Wasser entnommen und ein erster Löschangriff vorbereitet. Nicht mal zehn Minuten nach der Alarmierung war das erste C- Strahlrohr im Einsatz.
Die nachrückenden Kräfte aus Eismannsberg übernahmen den zweiten Einsatzabschnitt. Dabei wurde ebenfalls mit einer Saugleitung Wasser aus dem Bach entnommen und ein Löschangriff vorgenommen.

Inzwischen waren die Jugendgruppen aus Altdorf und Ludersheim mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 16 / 12 und dem Schlauchwagen SW 2000 vor Ort. Zuerst bauten die Kameraden ebenfalls eine Wasserversorgung auf und bekamen durch den Einsatzleiter und Jugendwart Matthias Lill den Befehl zur Personenrettung unter Atemschutz – natürlich handelt es sich dabei nicht um Atemschutzgeräte, sondern um extra gebaute leichte Übungsgeräte, welche natürlich ebenfalls nicht mit Maske und Lungenautomat betrieben werden. Die beiden Trupps konnten nach kurzer Zeit die beiden vermissten Personen ausfindig machen und routiniert retten. Die Personen wurden dann an einer extra eingerichteten Verletztensammelstelle abgelegt.

Ein weiterer Abschnitt war die Wasserversorgung über eine lange Schlauchleitung. Dabei kam die Besatzung des Schlauchwagens SW 2000 zum Einsatz. Knapp 150 m entfernt befand sich auf einem Feldweg ein Unterflurhydrant. Dieser war jedoch in einem eingezäunten Bereich. So bauten die Jugendlichen eine Bockleiter auf und nahmen den Hydranten in Betrieb. Mittels 8 B- Schläuchen wurde dann eine Wasserversorgung zum Brandobjekt aufgebaut. Gekonnt wurden die Schläuche durch die Jugendlichen ausgerollt und verlegt.
Darüber hinaus gab es noch viele weitere Aufgaben, wie z.B. die Verkehrsabsicherung, das Aufbauen der Verletztensammelstelle und der Aufbau von Schlauchbrücken.

Die Jugendlichen hatten sichtlich Spaß an der Übung und waren mit vollem Fleiß und Disziplin dabei. Nach knapp 20 Minuten waren alle vermissten Personen an der Verletztensammelstelle abgelegt und die Einsatzleitung gab gegen 14:10 Uhr „Feuer aus – Übungsende“ über Funk durch.
Nachdem die Jugendlichen wieder alle Geräte aufgeräumt hatten, luden die Jugendwarte noch zu Gegrilltem in das Feuerwehrhaus nach Altdorf ein. Dort gab es auch noch eine kurze Abschlussbesprechung, in der Übungsleiter Rene Obst den Mädchen und Jungen ein großes Lob aussprach. Erster Kommandant der Stadt Altdorf, Martin Bösl, und Kreisbrandmeister Christian Falk schlossen sich der Aussage an und freuten sich ebenfalls über die tolle Leistung. Sie merkten an, dass der gute Ausbildungsstand aber auch gute Ausbilder verlangt und dass man sehr froh ist, dass die aktiven Kameraden die Jugendgruppen auch immer unterstützen.

Bericht und Fotos: KBM Falk

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