12 neue Atemschutzgeräteträger für den Dienstbezirk 3

|   Dienstbezirk 3

12 Feuerwehrleute aus 6 Wehren absolvierten im Rahmen des Frühjahreslehrgangs im Dienstbezirk 3 des Landkreises die zweiwöchige Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger.

In Zeiten der Corona-Pandemie konnte ein solcher Lehrgang natürlich nur unter besonderen Vorkehrungen durchgeführt werden. Hierzu wurde von den Verantwortlichen ein spezielles Hygienekonzept erstellt. Während des Lehrgangs mehrfach unter Aufsicht durchgeführte Schnelltests bescheinigten allen Anwesenden jeweils negative Ergebnisse. FFP2-Masken, Desinfektion sowie Abstand halten war allen Beteiligten aus den eigenen Feuerwehren schon bekannt, so dass der Lehrgang reibungslos und sicher absolviert werden konnte.

Bei der Ausbildung gehörte das Erlangen von theoretischem Wissen über die Funktion der Atmung und über das Wirken von Atemgiften ebenso dazu, wie umfangreiche praktische Ausbildungen über Türöffnungen, Notfallrettung, Absuchen von Räumen sowie Einsteigen in Gebäude.

Viel Wert wurde auf den richtigen Umgang mit den Atemschutzgeräten selbst gelegt, wobei die Ausbilder stets auf das richtige und zügige Ausrüsten und bei den Übungen auf das Umsetzen der Einsatzgrundsätze achteten.

Dass die Tätigkeit als Atemschutzträger auch körperlich anspruchsvoll ist, erfuhren die Teilnehmer im Rahmen eines Belastungstests sowie bei einem Fitnessparcours. Beides wurde aber von allen problemlos absolviert.

Bei einer Objektübung hatte man die Gelegenheit, das erlernte theoretische Wissen und die Einsatzgrundsätze in die Praxis umzusetzen.

Den Abschluss des Lehrgangs bildeten eine theoretische und eine praktische Prüfung in der Atemschutzübungsanlage des Landkreises in Feucht.

Alle Teilnehmer bestanden problemlos und konnten am Ende ihr Zeugnis entgegennehmen. Kreisbrandinspektor Christian Falk und Kreisbrandmeister Christian Lankes bedankten sich auch im Namen der Ausbilder bei den Teilnehmern. Sie betonten, dass der Lehrgang nur die Grundlagen des Einsatzes mit Atemschutzgeräten aufzeigen konnte und die neuen Atemschutzträger jetzt in ihren Feuerwehren das Erlernte weiter vertiefen müssen.

Einen weiteren Dank sprachen sie den Atemschutzausbildern des Dienstbezirks aus, die wieder die verschiedenen Ausbildungseinheiten mit ihrem Fachwissen hervorragend durchführten und vor- bzw. nachbereiteten, sowie allen Helfern, die in irgendeiner Form die Durchführung des Lehrgangs unterstützten und somit zum guten Gelingen beigetragen haben.

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