Fahrsicherheitstraining der Feuerwehr

Bereits zum wiederholten Mal konnten Kameraden aus dem Dienstbezirk 3 an einem Fahrersicherheitstraining des ADAC teilnehmen. Dieses wurde zusammen mit den Feuerwehren Altdorf, Entenberg, Leinburg, Mimberg, Oberferrieden, Rasch und Winkelhaid auf dem Verkehrsübungsplatz des ADAC Übungszentrum in Schlüsselfeld absolviert.

Nachdem sich die Kameraden um 6 Uhr bei der Feuerwehr in Altdorf versammelt hatten, ging es gemeinsam zum Trainingszentrum. Nach der Anreise zum ADAC Übungszentrum in Schlüsselfeld fand eine kleine theoretische Einweisung statt, ehe es dann direkt auf den Übungsplatz ging. Hier wurden neben den ersten Ausweichmanövern auf trockenen Straße, auch die optimale Sitzposition und Spiegeleinstellung vertieft. Weiter ging es dann mit Gefahrenbremsungen auf trockener und nasser Straße, sowie auf einer glatten Fahrbahn. Hierbei war es für die Fahrer interessant, selbst zu erfahren, wie kurz der Bremsweg mit teilweise nur 5 Metern bei einem Feuerwehrauto sein kann.  Dieser  verlängert sich auf nasser oder gar glatter Fahrbahn allerdings erheblich. Dies wurde dann bei Ausweichmanövern mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten sehr schnell deutlich. Nach einer kurzen Mittagspause mit Verpflegung am Buffet, kam neben weiteren Übungen auf der geraden der Höhepunkt mit Gefahrenbremsung bergab direkt in einer Kurve. Diese Übung wurde dann auch bergauf auf nasser Fahrbahn wiederholt um die Reaktion und das Verhalten des Fahrzeugs auch in dieser Situation kennen zu lernen. Nach einer Abschlussbesprechung ging es dann für die Feuerwehrkameraden wieder zurück zum Standort.

Das Training war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg und bot die Möglichkeit, sich mit dem Fahrzeugverhalten im Grenzbereich und unter widrigen Straßenverhältnissen auseinander zu setzen. Dies ist sehr wichtig, um im Einsatzfall sicher zum Einsatzort zu gelangen, ohne sich selbst, die anderen Kameraden im Fahrzeug oder gar andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Eine Einsatzfahrt unterscheidet sich immer von „normalen“ Fahrten, da oftmals bereits ein Stau vor dem Unfall ist, eine Rettungsgasse nicht oder nur unzureichend freigehalten wird oder aber der Einsatz aufgrund von Witterungseinflüssen wie Starkregen oder Schneefall beeinflusst wird.

Dieses Training trägt, wie die anderen Ausbildungen auch, mit dazu bei, dass unsere Feuerwehren auf einem sehr hohen Ausbildungsstand sind und somit im Einsatzfall schnell und sicher helfen können.

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