Groß angelegete Suchaktion in Rummelsberg

|   Dienstbezirk 3

Rummelsberg (DB 3) - Am Abend des 02. Juni wurde die Feuerwehr Rummelsberg zusammen mit dem für den DB 3 zuständigen Kreisbrandinspektor, Christian Falk, zu einer Vermisstensuche in Rummelsberg alarmiert. Wegen der Größe des Suchgebietes und der dadurch nötigen umfangreichen Suchmaßnahmen wurden schrittweise zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen zur Vermisstensuche nachgefordert.

Von Seiten der Feuerwehr waren neben den Kräften aus Rummelsberg und der Kreisbrandinspektion auch die Wehren aus Altenthann, Feucht und Schwarzenbruck sowie die UG-ÖEL des Landkreises Nürnberger Land (inkl. der Drohnengruppe) und die Drohnengruppe aus Lauf a. d. Peg. im Einsatz. Auch Einheiten der Polizei, des Rettungsdienstes, der Bergwacht, der Wasserwacht sowie mehrere Hundestaffeln waren zur Suche in dem ausgedehnten Gebiet von Altenthann bis nach Feucht und entlang der Schwarzach eingesetzt.

Zur koordinierten und strukturierten Bewältigung des Einsatzes unter der Führung von KBI Christian Falk wurde im Gerätehaus der Feuerwehr Rummelsberg eine zentrale Einsatzleitung eingerichtet. Unterstützt wurde diese dabei von Kräften der UG-ÖEL Nürnberger Land und der UG-San-EL.

Bei den Suchmaßnahmen zu Fuß und mit Fahrzeugen in den Ortsgebieten von Rummelsberg, Schwarzenbruck und Feucht sowie in den ausgedehnten Waldgebieten wurden neben den Kräften der Feuerwehr auch die Hundestaffeln und in den schwerer zugänglichen Bereichen konzentriert die Bergwacht eingesetzt.

Verschiedene gesonderte Adressen im Stadtgebiet von Nürnberg wurden durch die Polizei abgesucht. Auch mehrere Gaststätten und Hotels wurden gemeinsam von Polizei und Feuerwehr abgefahren und die Betreiber befragt.

Die Absuche im Bereich der Gewässer erfolgte durch die Kräfte der Wasserwacht teilweise mit Booten. Hier lag das Hauptaugenmerk vor allem im Bereich der Fröschauer Weiher und der Schwarzach.

Auch aus der Luft wurde die Suche unterstützt. So waren neben einem Hubschrauber „Edelweis“ der Polizei auch die Drohnengruppen der Feuerwehr Lauf a. d. Peg. sowie der UG-ÖEL Nürnberger Land im Einsatz. Diese suchten mit Hilfe von Wärmebildkameras einen größeren Bereich entlang der Schwarzach zwischen Schwarzenbruck und Pattenhofen sowie eine Sandgrube bei Schwarzenbruck ab.

Aufgrund der Dauer des Einsatzes wurde durch den Einsatzleiter auch eine Verpflegung angefordert. Der ELRD organisierte dies mit der SEG hervorragend.

Nach mehrstündiger Suche wurde der Einsatz in der Nacht ergebnislos durch die Polizei beendet und es wurden Vorbereitungen für eine mögliche Wiederaufnahme am Folgetag getroffen.

Glücklicherweise war eine weitere Suche dann aber nicht mehr nötig, da die Person am Freitag aufgefunden werden konnte.

Bei diesem Einsatz besonders hervorgehoben werden muss die gute und reibungslose Zusammenarbeit zwischen den beinahe 200 Einsatzkräften der verschiedenen Organisationen. Hier machten sich die gemeinsame organisationsübergreifende Arbeit und die Erfahrungen der vergangenen Jahre wieder mehr als bezahlt. Insbesondere zwischen den Einsatzverantwortlichen der Polizei, der Bergwacht, der Wasserwacht, dem Führer Hundestaffel, dem ELRD und dem Einsatzleiter Feuerwehr gab es eine hervorragende Zusammenarbeit. Gerade die regelmäßigen Lagebesprechungen gaben dabei allen Einheiten jederzeit einen guten Überblick an der dokumentierten Lagekarte.

Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Kräften für ihren Einsatz sowie dem Sanitätsdienst für die Verpflegung der Einsatzkräfte.

 

Bericht: Kreisbrandinspektion Nürnberger Land, Bilder: FF Feucht, Kreisbrandinspektion Nürnberger Land

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