Lehrgang Atemschutzgeräteträger im DB 2

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16 Feuerwehrfrauen und -männer aus 9 Wehren absolvierten im Rahmen des Oktober-Lehrgangs im Dienstbezirk 2 des Landkreises erfolgreich die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger.

Auch in diesem Lehrgang war sowohl die Wissensabfrage zu Beginn als auch die theoretische Prüfung am Ende in digitaler Form, was von den Teilnehmern und Ausbildern positiv angenommen wurde.

Wie schon im Mai-Lehrgang wurde die Ausbildung Dienstbezirk übergreifend durchgeführt und so durften wir einen Teilnehmer aus dem DB 3 zur Abschlussprüfung am 29.10.2022 in Röthenbach begrüßen.

Neben dem theoretischen Wissen in den Unterrichtseinheiten über die Atmung, Sauerstoffmangel, Atemgifte, Einsatzgrundsätze, wurden in zahlreichen praktischen Ausbildungen die Handhaben und Gewöhnung, bis hin zur Belastung in extremen Situationen unter Atemschutz gelehrt. Hierbei wurden die Türöffnung, das Schlauchmanagement, das Absuchen von Räumen sowie Einsteigen in Gebäude beübt.  Bei dem Notfalltraining wurden den Teilnehmern sowohl das schnelle Retten ihres Trupp Partners als auch die Selbstrettung aus einem höheren Stockwerk vermittelt.

Großen Wert wurde bei der Ausbildung auf den richtigen Umgang mit den Atemschutzgeräten selbst gelegt, die Ausbilder achteten stets auf das richtige Ausrüsten und dass dies bei den Übungen unter Beachtung der Einsatzgrundsätze zügig geschah.

Die hohe körperlich Belastung als Atemschutzträger erfuhren die Teilnehmer im Rahmen eines Belastungstests in der Atemschutzstrecke in Feucht, der von allen Geräteträgern gut absolviert wurde.

Den Abschluss des Lehrgangs bildete wieder eine theoretische und eine praktische Prüfung in der Feuerwache Röthenbach.

Allen Teilnehmern konnte nach Lehrgangsende das Zeugnis für die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger durch Kreisbrandmeister Frank Kramer überreicht werden. Kreisbrandinspektor Oliver Heinecke und Kreisbrandmeister Frank Kramer bedankten sich bei den Teilnehmern für das Engagement und das Durchhaltevermögen. Sie betonten, dass durch den Lehrgang nur der Grundstein für einen sicheren Einsatz als Atemschutzgeräteträger gelegt wurde und das Erlernte bei ihren Feuerwehren in regelmäßigen Übungen weiter vertieft werden muss.

Einen besonderen Dank sprachen sie den Atemschutzausbildern des Dienstbezirks aus, die in den verschiedenen Ausbildungseinheiten ihr Fachwissen hervorragend weitergegeben haben. Auch gilt der Dank den Feuerwehren Schwaig und Röthenbach für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie den Kammeraden, die in irgendeiner Form die Durchführung des Lehrgangs unterstützten und somit zum guten Gelingen beigetragen haben.

 

Bericht und Bilder: KBM Frank Kramer

   

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