Neue Atemschutzgeräte in der Gemeinde Pommelsbrunn

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Hohenstadt (DB1) - Durch die Gemeinde Pommelsbrunn wurden kürzlich 16 neue Atemschutzgeräte angeschafft. Diese übergab Bürgermeister Jörg Fritsch, stellvertretend für alle „Atemschutz-Feuerwehren“ an die Feuerwehr Hohenstadt.

Brände und Gefahrguteinsätze erfordern von der Feuerwehr schnelles und effizientes Eingreifen. Besonders Atemschutzgeräteträgern kommt bei diesen Einsätzen eine große Verantwortung zu. Sie sind es, die an vorderster Front am Einsatzerfolg erheblich mitwirken. Nur mit Atemschutzgeräten ausgerüstet können Feuerwehrmänner und -frauen im Brandrauch vermisste Personen finden und das Feuer bekämpfen. Um eine sicheres Vorgehen zu ermöglichen ist eine umfangreiche Aus- und Weiterbildung ebenso notwendig, wie die regelmäßige Überprüfung der eingesetzten Gerätschaften.

Die Anschaffung der neuen Geräte war erforderlich, da die bisher vorhandenen in Pommelsbrunn, Hartmannshof und Hohenstadt nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen bzw. wie im Fall der Feuerwehr Eschenbach (Neubeschaffung TSF-W) noch nicht vorgehalten wurden. Des Weiteren ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für die Vorgängermodelle und somit die Sicherheit der unter Atemschutz eingesetzten Feuerwehrmänner und-frauen nicht mehr gewährleistet.

Nach Test verschiedener Hersteller und Auswertung der Meinung der Aktiven, entschieden sich die Verantwortlichen für einen gemeinsamen Hersteller.

So bekam die Fa. Felgtec aus Altensittenbach (Vertriebspartner der Fa. INTERSPIRO) den Auftrag über die Lieferung der neuen Atemschutzgeräte der Produktpalette INCURVE sowie Masken und Bewegungslosmelder.

Damit die neue Atemschutzausrüstung nach Einsätzen und Übungen zeitgemäß überprüft werden kann, stellte die Gemeinde Pommelsbrunn gleichzeitig ein neues Prüfgerät der Fa. LABTEC in Dienst, auch hier erhielt die Fa. Felgtec den Auftrag über die Lieferung.

„Mit diesem neuen Prüfstand ist es möglich, die Geräte nach den aktuellen Herstellervorgaben zu warten. Ebenso können großer Hitze ausgesetzte Atemschutzgeräte auf eventuelle Beschädigungen überprüft werden“, erklärten die beiden ehrenamtlichen Atemschutzgerätewarte Roland Hartmann und Uwe Dilling, die verantwortlich sind für alle Geräte in der Großgemeinde Pommelsbrunn.

Das neue computergestützte Prüfgerät bietet die Option der vollautomatischen Prüfung der Geräte, lässt aber auch manuelle Einzelprüfungen zu. Dazu der federführende Kommandant Oliver Übler: „Der zeitliche Aufwand sowie die Qualität der Prüfungen haben sich im Gegensatz zum alten Gerät gravierend verbessert. Innerhalb kürzester Zeit können nun präzise Aussagen zum Zustand des Geräts und somit zur Sicherheit im Einsatz getroffen werden.“

Durch die Überprüfung der Gerätschaften vor Ort kann die optimale Ausnutzung der Ausrüstung gewährleistet werden. Lange Ausfallzeiten, wie sie bei externen Prüfungen der Fall sind, werden vermieden.

Die Gemeinde Pommelsbrunn investiert damit nicht nur in die Sicherheit der Einsatzkräfte, sondern letztendlich auch in den Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

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