Treffen der Ausbilder im Fachbereich "Erste Hilfe"

|   Ausbildungsveranstaltungen, Lehrgänge, Großübungen

Die neu geschaffenen Strukturen der Ausbildungsinspektion werden in großen Schritten mit Leben gefüllt. Hierfür finden aktuell in vielen Fachbereichen Treffen der Fachbereichsleiter, Ausbilder und Multiplikatoren sowie der zuständigen Mitglieder der Kreisbrandinspektion statt. Am 05. November startete nun auch der Fachbereich „Erste Hilfe“ mit seinem ersten Treffen der Ausbilder der Feuerwehren auf Landkreisebene.

Philipp Wolshöfer, Kreisbrandinspektor, freute sich zusammen mit den zuständigen Kreisbrandmeistern für Ausbildung, Thomas Loos (DB 1) und Frank Schmidt (DB 2) sowie den Leitern des Fachbereichs „Erste Hilfe“, Carmen Keim (DB 1), Andreas Stecher (DB 2) und Till Bohnekamp (DB 3) die zahlreichen Teilnehmer im Gerätehaus der Feuerwehr Heuchling begrüßen zu dürfen. Die gute Resonanz aus den Wehren des Landkreises auf die Einladung des Fachbereichs zeigt hier deutlich den hohen Stellenwert des Themas in der Ausbildung innerhalb der Wehren.

Ziel der Veranstaltung war neben dem Kennenlernen der Ausbilder und deren Vernetzung auch ein Erfahrungsaustausch im Bereich der Ausbildung. Ein weiteres zentrales Thema des Treffens war die feuerwehrspezifische Erste Hilfe Ausbildung im Rahmen der modularen Truppausbildung (MTA).

Der feuerwehrspezifische Teil umfasst mehrere Unterrichtseinheiten, welche als Ergänzung und Intensivierung des Grundkurses für Erste Hilfe in der Grundausbildung der angehenden Feuerwehrdienstleistenden fungieren sollen. Dabei geht es ganz gezielt um elementare Themen im Einsatzgeschehen. Beispielsweise wird der Umgang mit bewusstlosen Personen, die Herz-Lungen-Wiederbelebung, das Stillen von Blutungen, thermische Notfälle und der korrekte Transport von Patienten behandelt. Die Unterrichtseinheiten sollen dabei, wo immer möglich, sehr praxisbetont durchgeführt werden, um durch aktives Üben einen möglichst großen Lerneffekt für die Teilnehmer zu erzielen.

Der Aufbau des Moduls orientiert sich dabei eng an der Empfehlung des Landesfeuerwehrverbandes und wurde von den Fachbereichsleitern in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Mitgliedern der Kreisbrandinspektion sowie dem Feuerwehrarzt Dr. Knud Braeske erarbeitet.

Die Pausen zwischen den einzelnen Themenblöcken nutzten die Teilnehmer für einen intensiven Erfahrungsaustausch und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Hier zeigte sich auch der enorme Nutzen von Treffen wie diesem. Generell dienen die Treffen der Fachbereiche in der Ausbildungsinspektion dazu, die Ausbildung im Landkreis zu vereinheitlichen und so einen Austausch und eine Unterstützung über die eigenen Feuerwehren hinaus im gesamten Landkreis zu ermöglichen. Die Teilnehmer der Veranstaltung sollen nun die gewonnenen Kenntnisse in ihrer Funktion als Ausbilder und Multiplikatoren in die eigenen Wehren tragen und dort aktiv in der Ausbildung einbringen.

Bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres soll ein weiteres Treffen der Ausbilder des Fachbereichs „Erste Hilfe“ stattfinden. Hier werden die restlichen Multiplikatoren des Landkreises in das erarbeitete Konzept eingeführt und die Vernetzung innerhalb des Fachbereichs weiter vorangetrieben.

 

Bericht und Bilder: Kreisbrandinspektion Nürnberger Land

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