Berichte

Dank nach VU

|   Dienstbezirk 1

Eschenbach / Hohenstadt (DB 1) – Weil die Feuerwehren aus Eschenbach und Hohenstadt nach ihrem Autounfall schnell vor Ort waren, haben sich eine Mutter und ihre Tochter nun bei den Ehrenamtlichen bedankt. Eine Geste, die „leider nicht alltäglich ist“, so die Aktiven.

Immer wieder machen Berichte die Runde über Ehrenamtliche, die während ihrer Arbeit angefeindet und sogar angegriffen werden. Umso mehr freuen sich die Feuerwehren aus Hohenstadt und Eschenbach nun über ein kleines Geschenk, das sie nach ihrem Einsatz bei einem Autounfall erhalten haben.

Mit den Worten „Danke, dass ihr meiner Mami und mir bei unserem Unfall so toll geholfen habt“, bedankte sich Grundschülerin Hannah aus Alfalter bei den Einsatzkräften – mit Süßigkeiten und einer Spende an die Jugendkasse, die ihre Eltern dazulegen.

Arbeit an der Unfallstelle

Ende Januar hatte Hannah mit ihrer Mutter Melanie auf der Straße zwischen Hohenstadt und Alfalter einen Verkehrsunfall. Die Feuerwehren aus Eschenbach und Hohenstadt waren damals schnell vor Ort, beruhigten die Beteiligten, sicherten und leuchteten die Unfallstelle aus, regelten den Verkehr, halfen bei der Bergung des Fahrzeuges und reinigten schließlich noch die Fahrbahn.

Kindgerechte Betreuung

Weil solche Unfälle vor allem für Kinder oft ein traumatisches Erlebnis darstellen, gab es für Hannah extra Betreuung am Unglücksort. Eine Runde auf dem Sitz des großen Feuerwehrautos und Kuscheltier Feuerwehrdrache „Grisu“ trockneten schließlich die letzten Tränen.

Die Grundschülerin ist im Übrigen selbst Mitglied der neu gegründeten Kinderfeuerwehr Alfalter - Düsselbach, Vater Holger ist ebenfalls ehrenamtlich dort aktiv. Nicht zuletzt deshalb nutzt die Familie nun gemeinsam mit den anderen beiden Feuerwehren die Gelegenheit, um für das Verständnis gegenüber Einsatzkräften zu werben und Menschen für dieses Ehrenamt zu begeistern: „Es ist schön zu wissen, dass es egal zu welcher Tages-, oder Nachtzeit Leute gibt, die in ihrer Freizeit anderen Helfen und dabei das eigene Privatleben zurückstellen, um für unser aller Wohl zu sorgen“, so die Familie.

Helfen geht nur mit genug Helfern

Anderen helfen, das sei für sie eine Selbstverständlichkeit, bestätigten die Vertreter der beiden Feuerwehren bei der Geschenkübergabe. Dass ihnen für ihre Arbeit gedankt werde, sei allerdings nicht alltäglich. Mehr als den Dank brauchen die Helfer aber weitere Mitglieder. Denn die Zukunft der Feuerwehr sein nur möglich, wenn sich weiterhin Freiwillige für diese ehrenamtliche Arbeit finden. „Helfen tut nicht weh, Helfen hilft anderen. Deshalb der Appell: Kommt zu eurer Feuerwehr“ so die Aktiven.

Die Ansprechpartner für Eure örtliche Feuerwehr könnt ihr z.B. hier auf KFV-Online unter der Rubrik „Feuerwehren“ herausfinden.

 

Bericht und Bild: Hersbrucker Zeitung / FF Eschenbach