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FEUCHT (DB3) - Auf der Staatsstraße 2239 zwischen Feucht und Moosbach kam es am Freitag, 14.01.2000 kurz nach 19.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Die Feuerwehren Feucht (mit ELW, LF 16, RW 2 und VSA) und Moosbach (mit LF 8, TLF 16 und MZF) wurden alarmiert und fuhren die Einsatzstelle an. Bereits während der Anfahrt kündigte ein Stau das Bild an, das sich den Einsatzkräften bot: Ein PKW lag im Straßengraben zwischen Straße und Radweg, ein zweiter PKW stand auf der Straße, die Straße war von Fahrzeugteilen übersät und unpassierbar.
Die Feuerwehr Moosbach übernahm die Straßensperrung und kümmerte sich um den zweiten PKW. Bei ihm hatten beide Airbags hatten ausgelöst, und durch den Aufprall wurde der komplette Motorblock in einem Stück aus dem Fahrzeug 30 m weit in den Wald geschleudert. Der Tacho des Fahrzeugs war bei 120 km/h stehengeblieben. Aufgrund des Gesundheitszustands der Fahrerin wurde ihre Rettung äußerst vorsichtig durchgeführt. Das Dach des PKWs wurde abgetrennt, der Fußraum mit hydraulischen Stempeln erweitert.
Die ganze Zeit über bemühten sich Notarzt und Sanitäter um das Leben der Frau. Nach der Befreiung aus dem Fahrzeug begann der Rettungsdienst sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, da sich der Zustand der Frau weiter verschlechtert hatte. Doch trotz über lange Zeit durchgeführter Herzdruckmassage konnte das Leben der Frau nicht gerettet werden. Die ca. 30jährige verstarb an der Unfallstelle.
Das Teilstück der Staatsstraße 2239 zwischen Feucht und Penzenhofen war bereits häufig Schauplatz schwerer Unfälle, daher wurde vor einigen Jahren die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt sowie ein Überholverbot ausgesprochen. Die Zahl der Unfälle ist seitdem stark zurückgegangen. |
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