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SCHWARZENBRUCK (DB3) - Bei Umladearbeiten in einem großen Frachtzentrum im Schwarzenbrucker Ortsteil Ochenbruck kam es am Donnerstag abend zu einem Zwischenfall: Ein als Gefahrgut gekennzeichnetes Päckchen fiel vom Sortierband, dabei gingen Behälter im Päckchen kaputt, Flüssigkeit lief aus. Während ein Mitarbeiter des Unternehmens mit Schutzkleidung das Päckchen ins Freie brachte, wurde die Feuerwehr alarmiert. Die in der Halle beschäftigten Personen begaben sich sicherheitshalber ins Freie.
Die Feuerwehren Schwarzenbruck, Rummelsberg, Feucht, Winkelhaid, Altdorf mit dem Gerätewagen Gefahrgut sowie KBI Pöllot rückten daraufhin an. Eine Unterstützungsgruppe für die örtliche Einsatzleitung wurde gebildet. Dazu kam noch der Rettungsdienst mit zwei Notärzten und dem OrgL. An der Schadensstelle wurde die ausgelaufene Flüssigkeit mit Bindemittel aufgenommen, das Päckchen kam in ein fest verschließbares Fass. Als schwierig erwies sich die Bestimmung der flüssigen Gefahrstoffe. Insgesamt waren zwei im Päckchen befindliche Fläschchen zerbrochen. Der Inhalt eines 250ml Behälter konnte aufgrund des Etiketts als Phtalsäurediallylester identifiziert werden, ein weiteres 100ml Fläschchens war mit 1,1,1-Tris-(Hydroxymethyl)-Propan-Trimet gefüllt. Dessen Name konnte nur über den Lieferschein gefunden werden, das Etikett war durch die Flüssigkeit unleserlich geworden.
Die
gesundheitlichen Risiken der Gefahrstoffe wurde mit dem "Hommel"
bestimmt und die Maßnahmen mit den anwesenden Ärzten abgestimmt.
Mit dem Verschließen des Überfasses und der Übergabe an das Transportunternehmen
war der Einsatz beendet. |
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