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Einsatzübung
am Unteren Tor in Altdorf |
10.10.2001
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Das
Unter Tor in Altdorf: Übungsobjekt nach dem Umbau. |
ALTDORF (DB3) -
Zusammen mit den Feuerwehren Röthenbach b. Altdorf und Ludersheim
führte die Feuerwehr Altdorf am 4. Oktober 2001 eine gemeinsame Einsatzübung
durch. Übungsobjekt war das Untere Tor in Altdorf, das kürzlich
renoviert und als Beherbungsstätte umgebaut wurde.
Das Untere Tor wurde
im Jahre 1555 erbaut und ist eines von ursprünglich vier Stadttoren,
durch die man einst in die von einer Stadtmauer umgebenden Stadt Altdorf
gelangen konnte. In diesem Jahr wurde das Untere Tor vollständig
umgebaut und renoviert und dient nun als Beherbungsstätte für
Gäste der Stadt Altdorf. 40 Betten finden in dem viergeschossigen
Gebäude Platz, darüber hinaus die sanitären Anlagen, Küche
und Aufenthaltsraum. Damit die Einsatzkräfte der Altdorfer Feuerwehr
das Gebäude nach dem Umbau kennenlernen und so im Einsatzfall mit
den Besonderheiten im Inneren besser vertraut sind, wurde diese Einsatzübung
anberaumt.
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Eintreffen
des TLF an der Einsatzstelle,
Antreten der Besatzung
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Die
Einsatzstelle vom Markt aus gesehen: Die grüne Tür neben
den Fußgängerdurchgang ist der Eingang zu den Räumen
im Inneren des Tores.
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4. Oktober 2001 19:04
Uhr: Die Feuerwehren Altdorf und Röthenbach bei Altdorf werden alarmiert.
Die Einsatzmeldung lautet "Brand im Unteren Tor". Nach Erkundung
durch Einsatzleiter KBM Peter Schlerf ergibt sich folgende Lage: Im Gebäude
ist starke Rauchentwicklung festzustellen, außerdem soll sich eine
größere Anzahl von Personen noch im inneren befinden. Menschenrettung
und Brandbekämpfung werden über zwei Angriffswege durchgeführt.
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Für die
Menschenrettung aus den oberen Stockwerken wird die Drehleiter außerhalb
des Tores in Stellung gebracht. Eine Wasserversorgung wird vom Unterflurhydranten
vor dem Krankenhaus über das LF 16/12 zur Drehleiter verlegt,
Gleichzeitig arbeitet sich ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz
mit 1 C-Rohr vom Eingang des Gebäudes über das Treppenhaus
nach oben vor. Die Löschwasserversorgung erfolgt über
das TLF 16/25, Wasserentnahmestelle ist ein Unterflurhydranten vor
der Tordurchfahrt. Der Brandherd wurde schließlich im 2. OG
gefunden, der Brand bekämpft und das Gebäude belüftet.
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Die
Personen in den oberen Stockwerken werden mit der Drehleiter gerettet.
(Bild stark aufgehellt) |
Die Verletzten, insgesamt
17, werden von der Jugendgruppe der FF Ludersheim gestellt. Sie werden
nach und nach von den Rettungstrupps im Gebäude gefunden, zum Verletztensammelplatz
gebracht und dort betreut. Ein besonderes Erschwernis ist, dass die Krankentrage
aufgrund der historisch bedingten engen Bauweise des Treppenhauses nur
eingeschränkt eingesetzt werden kann. Nicht gehfähige verletzte
Personen müssen also überwiegend getragen oder über die
Drehleiter gerettet werden.
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Rettungstrupp
im Treppenhaus: Die Krankentrage kann hier nur bedingt eingesetzt
werden.
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Hinten
im Bild der Verletzten-Sammelplatz.
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Der
Rettungstrupp übergibt einen Verletzten an die Einsatzkräfte,
die ihn zum Verletztensammelplatz bringen und betreuen.
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Absicherung
der Einsatzstelle
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Für die Dauer
der Übung musste die Durchfahrt des Unteren Tores komplett gesperrt
werden, so dass als weitere Aufgabe die Verkehrsabsicherung der Einsatzstelle
durchzuführen war. Gegen 20 Uhr waren alle vermissten Personen gerettet,
um 20:30 Uhr ist Übungsende. Insgesamt waren etwa 50 Kräfte
in die Übung eingebunden.
Eingesetzte Einheiten
bei dieser Übung:
KBM Peter Schlerf
FF Altdorf mit MZF, TLF 16/25, DLK 23/12, LF 16/12, RW2, SW2000, Dekon-P
FF Röthenbach b. Altdorf mit MZF und LF 8
FF Ludersheim (Jugendgruppe)
Bericht
und Fotos: KFV Online
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