Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Fahrer-Sicherheitstraining im DB 3 07.03.2003

NÜRNBERGER LAND (DB3) - Am Sonntag, 23.02.2003, fand im Dienstbezirk 3 nach dem ersten Termin am 19. Januar der zweite Teil des diesjährigen Sicherheitstrainings für Fahrer von Feuerwehrfahrzeugen statt.

Ab 8 Uhr meldeten sich 18 Fahrzeuge verschiedenster Wehren des Dienstbezirks per Funk auf Kanal 489 zum Sicherheitstraining. Die Wehren nahmen mit unterschiedlichsten Fahrzeugen teil. So waren einfache MZF ebenso vertreten wie schwere TLF 24/50. Immer galt es, die gleichen Prüfungen abzulegen.

Die Übungsleitung übernahm die FF Altdorf, die die Fahrzeuge nach Koordinaten zu den Übungsstationen schickte. An insgesamt vier Stationen wurden von allen Teams zehn Prüfungen abgelegt.

Station 1 - Burgthann, Kindergarten

Als erstes mussten die Fahrer einen Fragebogen über grundlegende Sicherheitsregeln beantworten. Anschließend war ein mit Leitkegeln markierter Parcours zu durchfahren.

Die zweite Übung an dieser Station bestand darin, zwischen zwei Leitkegeln rückwärts einzuparken und so nah wie möglich an ein Hindernis heranzufahren. Dabei mussten die Fahrer den Abstand genau abschätzen.

Bei dieser Prüfung musste rückwärts so nah wie möglich an eine Linie (gespanntes Seil) heran gefahren werden.

Die Prüfungen wurden alle in der gleichen Art und Weise bewertet. Ging es in der Prüfung darum, einen Abstand genau abzuschätzen oder einzuhalten, wurde dieser bewertet. Um so größer der Abstand, um so geringer die erreichte Punktzahl. Bei den Fahrparcours gab es für jeden berührten Leitkegel Punktabzug. Bei den Fragebögen gab es bei falscher Beantwortung Punktabzug.

Station 2 - Diepersdorf, Parkplatz zum Birkensee

Hier wurde das Fahrzeug einer genauen technischen Prüfung unterzogen. Die Sicherheitseinrichtungen wie Beleuchtung, Blinker und Sonderwarneinrichtung wurden kontrolliert und anschließend eine Probefahrt zusammen mit einem Schiedsrichter unternommen.

Zur Verpflegung der Beteiligten hatte die FF Altdorf einen Ausschank von Heißgetränken organisiert.

Danach mussten die Fahrzeuge einen Slalomparcours vor- und rückwärts durchfahren, ohne einen Leitkegel zu berühren.

Den praktischen Abschluss dieser Station bildete die Fahrprüfung in einer seitenversetzten Straße.

Zum Schluss mussten die Fahrer einen Fragebogen aus den Prüfungsunterlagen zur neuen Leistungsprüfung nach FwDV 4 beantworten.

Station 3 - Altdorf, Sportplatzgelände FCA

Zu Beginn der Station stand wieder ein Fragebogen.

Anschließend mussten die Fahrer die Durchfahrtshöhe ihres Fahrzeugs abschätzen. Die Abweichung zur tatsächlichen Höhe ergab die Bewertung.

Beim abschließenden Bremstest musste eine Gasse mit ca. 50 km/h durchfahren werden und dann vor einer Barriere mit einer Vollbremsung so gestoppt werden, dass das Fahrzeug möglichst dicht vorher zum stehen kommt, das Hindernis aber nicht überfährt.

Station 4 - Schwarzenbruck, Festplatz

Hier wurde das Fahren mit Einweiser überprüft. Mit eingeklappten Rückspiegeln musste das Fahrzeug rückwärts eine kurvige Strecke zurücklegen. Der Fahrer richtete sich hierbei ausschließlich nach den Hinweiszeichen des Einweisers.

Am Ende der Strecke wurden die Spiegel wieder ausgeklappt und die weitere Einweisung erfolgte vom Heck des Fahrzeugs aus. Dabei musste das Fahrzeug so nah wie möglich an ein Hindernis hin dirigiert werden. Den Abschluss bildete wiederum ein Fragebogen.

Die Ergebnisse werden von den Schiedsrichtern zusammengefasst und ausgewertet und anschließend von KBM Lachmann den Feuerwehren bekannt gegeben.

Bericht und Fotos: FF Schwarzenbruck

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