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MOOSBACH - Ein Festabend im würdigen Rahmen bildete am 12. März 2005 den Festauftakt zu den diesjährigen Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der Feuerwehr Moosbach. Neben den Festreden der geladenen Ehrengäste wurden auch drei Kameraden der Feuerwehren Feucht und Moosbach für ihre 25jährige aktive Dienstzeit geehrt.
Feuchts
1. Bürgermeister Konrad Rupprecht eröffnete den Reigen der Festreden
und beglückwünschte die Feuerwehr Moosbach zu ihrem 100. Geburtstag.
Dabei stellte er Gemeinschaftssinn und Pflichtgefühl als wichtige
Komponente für das langjährige Bestehen der Wehr dar und lobte
auch das Engagement der Jugend als tragende Säule für die Zukunft.
In seiner Rede würdigte Rupprecht auch das Wirken des 1. Vorsitzenden
Gerhard Kunert, der dieses Amt seit 30 Jahren begleitet, sowie auch Werner
Wolf, der 23 Jahre Kommandant der Moosbacher Wehr war und heuer zum Ehrenkommandanten
ernannt wurde. Schließlich konnte der Bürgermeister auch eine
neue Tragkraftspritze TS8/8 offiziell an die Wehr übergeben. Sie
soll die bisherige Tragkraftspritze ersetzen, die inzwischen 40 Jahre
im Dienst war. Auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Norbert Dünkel, gratulierte der Feuerwehr Moosbach zu ihrem runden Jubiläum auch im Namen des Landrates Helmut Reich und überbrachte die Grüße der gesamten Kreisbevölkerung. In seiner Festrede dankte er allen Moosbacher Feuerwehrleuten, die seit 100 Jahren zum Schutz der Bürger ihren Dienst tun, und wünschte auch alles Gute für die Zukunft.
Kreisbrandrat Bernd Pawelke ging in seiner Festansprache auf die doppelte Bedeutung des Wortes "Freiwillig" ein. Um Freiwilligen Dienst in der Feuerwehr leisten zu können, müsse man zum einen Frei sein, um Gestalten zu können, darüber hinaus aber auch willig, um sich weiterzubilden und Verantwortung zu übernehmen. Er stellte zufrieden fest, dass diese Voraussetzungen in Moosbach gegeben seien. Mit der Anmerkung, Geburtstage seinen sowohl Anlass zur Rückschau, welche mit der Festschrift eindrucksvoll aufgearbeitet wurde, aber auch Ausblick auf die Zukunft, wünschte er der Feuerwehr Moosbach, auch in Zukunft stets genügend Freiwillige und auch die notwendigen Rahmenbedingungen für die Zukunft zu haben. Der Festkommers bot den würdigen Rahmen, verdiente aktive Feuerwehrkameraden der Marktgemeinde Feucht zu ehren. Dies waren die Kameraden Ulrich Lang, stv. Kommandant der Feuerwehr Feucht, Heiko Weidner, Hauptfeuerwehrmann in der Feuerwehr Feucht und Norbert Nähr, Kommandant der Feuerwehr Moosbach. Sie bekamen aus den Händen des Feuchter Bürgermeisters Rupprecht, des stv. Landrates Dünkel, des Kreisbrandrates Pawelke und des Kreisbrandinspektors Schlerf das staatliche Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst sowie die Urkunde überreicht. Der Feuchter Kommandant Alfred Hausmann übergab an die beiden Feuchter Jubilare ein Fotoalbum, das an die zurückliegenden Feuerwehrzeiten erinnern soll.
Nach einer Pause, in der ein leckerer Spanferkelbraten mit Kloß und Salat serviert wurde, sowie einer Einlage des Humoristen Jo Kraus, der auf lustige Art aus seiner langjährigen Erfahrung als Feuerwehrmann berichtete und bei der kein Auge im Saal trocken blieb, folgten weitere Festansprachen zum Jubiläum.
Der 1. Vorsitzende Gerhard Kunert ging in seiner Festrede auf die Geschichte des Feuerwehrvereins ein. Er war bereits Vorstand des Vereins, als im Jahre 1980 das 75jährige Bestehen der Wehr gefeiert werden konnte. Zu diesem Anlass fand der erste Kontakt zur Feuerwehr Leutschach aus der Steiermark in Österreich statt. 1984 erfolgte der erste Gegenbesuch in Leutschach. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft beider Wehren, die 1991 mit Unterzeichung des Partnerschaftsvertrags besiegelt wurde. Seitdem finden in regelmäßigen Abstand Besuche statt. Kunert erwähnte auch die jährliche Beteiligung des Vereins am Feuchter Bürgerfest und berichtete außerdem, dass zum diesjährigen Jubiläum eine Vereinsfahne angeschafft und diese am Festwochenende geweiht werden soll. Er bedankte sich bei allen, die in der langjährigen Geschichte der Feuerwehr Moosbach bereit waren, ein Ehrenamt auszuüben. Nach einer musikalischen Einlage des Gesangvereins Moosbach gratulierte dessen Vorsitzender Klaus Haschberger auch im Namen des Obst- und Gartenbauvereins Moosbach, des Sportvereins Moosbach und des Fahrdienstes der Rheumaliga der Feuerwehr Moosbach zum 100jährigen Bestehen und übergab als gemeinsames Geschenk ein Fahnenband für die neue Vereinsfahne.
Die sehr gute Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Leutschach und Moosbach sah man daran, dass eigens zum Festkommers Feuerwehrkameraden aus Leutschach angereist waren. In Ihrer Festrede blickte Leutschachs Ortskommandant Kurt Zangl zusammen mit den stv. Ortskommandanten Huber Pinnitsch und Ortskommandant a.D. Raimund Resch zurück auf die vergangenen 25 Jahre, die seit Beginn der Partnerschaft vergangen waren, und die vielen gemütlichen Stunden, die man seitdem zusammen verbracht hat. Sie überreichten der Moosbacher Vorstandschaft als Geschenk zum Jubiläum einen handgeschnitzten Hl. St. Florian und einen Bilderrahmen mit Erinnerungsfotos von der Partnerschaft.
"Wir sind stolz auf unsere Feuerwehr Moosbach", so der 1. Vorsitzende des Vereins der Feuerwehr Feucht, Reinhard Bauernschmidt. Er ging in seiner Rede auf die Beständigkeit des Feuerwehrvereins ein, die sich dieser trotz dem Wandel der Zeit in den vergangenen 100 Jahren bewahrt hat. Zusammen mit seinem Stellvertreter Bernd Nöth und den beiden Feuchter Kommandanten Alfred Hausmann und Ulrich Lang überreichte er als Geschenk der Feuerwehr Feucht einen handgeschnitzen Hl. Florian an die Vorstandschaft der Feuerwehr Moosbach.
Für die Nachbarwehr Winkelhaid trat der 1. Kommandant Dieter Burkhardt ans Rednerpult. Er gebot der Feuerwehr Moosbach Dank und Anerkennung für den geleisteten Brandschutz in den vergangenen 100 Jahren bis heute. Dabei erinnerte er auch an die gemeinsame Waldbrandübung, die die beiden Wehren seit 20 Jahren jährlich durchführen. Im Namen der Feuerwehr Winkelhaid übergab er als Geschenk eine Uhr und eine große Flasche Sekt zum Geburtstag. Den Glückwünschen schlossen sich auch die Vertreter der Feuerwehren Penzenhofen und Ungelstetten an und übergaben als gemeinsames Geschenk ein Fahnenband.
In seinem Schlusswort dankte der Vorsitzende, Gerhard Kunert, allen Gästen für ihre Glückwünsche und Geschenke. Er gab noch einen Ausblick auf das Programm am Festwochenende vom 10. bis 12. Juni 2005, bei dem das Jubiläum groß gefeiert wird. Weitere Bilder vom Festabend:
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Created by Michael Brunner, Bernd Haslinger, Florian Krüger |