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GROßMEINFELD (DB1) - Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden Bergwacht, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei am Morgen des 06. Oktober gegen sieben Uhr alarmiert. Zwei Höhlenforscher aus dem Landkreis Forchheim seilten sich am 05. Oktober gegen 17:00 Uhr in das Großmeinfelder Windloch ab. Nach eingehender Erkundung der Höhle wollten sie diese am späten Abend verlassen, was den beiden jedoch nicht mehr gelang. Nach unzähligen Versuchen die halbe Nacht über gelang es einem der beiden Männer endlich doch ans Tageslicht zu kommen und einen Notruf abzusetzen. Die zweite Person konnte die Höhle nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Die Feuerwehrleitstelle Nürnberg alarmierte daraufhin die Feuerwehren Vorra, Grünreuth, Hartenstein und Velden. Die Rettungsleitstelle alarmierte den Rettungsdienst und die Bergwacht. Den zuerst eintreffenden Kräften stellte sich folgende Lage: Ein Höhlenbefahrer war bereits aus der Höhle. Er teilte den Einsatzkräften mit, dass sein Begleiter wohlauf sei - die Höhle aber nicht mehr verlassen könne. Daraufhin seilte sich ein Bergwachtmann zu dem noch in der Höhle Verbliebenen ab.Mit Hilfe der anwesenden Feuerwehrleute gelang es mittels Mannschaftszug der Bergwacht den Mann ins Freie zu bringen. Er wurde dem Rettungsdienst zur Versorgung übergeben. Nach ca. zwei Stunden
im strömenden Regen konnten die Retter die Einsatzstelle wieder
verlassen. Eingesetzte Kräfte: Foto: Gde. Hartenstein |
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Created by Michael Brunner, Bernd Haslinger, Florian Krüger |