Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Jugendfeuerwehren des Landkreises im Bayerischen Landtag

14.07.2009

NÜRNBERGER LAND/MÜNCHEN – Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein (CSU) und Dr. Thomas Bayer (SPD) unternahmen 100 Jugendliche aus den verschiedensten Jugendfeuerwehren aus dem Nürnberger Land einen Tagesausflug in den Bayerischen Landtag.

Begleitet wurden die Jungen und Mädchen im Alter von zwölf bis 18 Jahren von den Jugendbeauftragten der Feuerwehren im Landkreis Nürnberger Land, Volkmar Lachmann (Feucht), Thorsten Brunner (Hartmannshof) und Armin Steinbauer (Lauf) sowie Kreis- und Bezirksrat Norbert Dünkel (CSU), selbst ein ausgemachter Feuerwehrler und Ehrenvorsitzender der Hersbrucker Wehr.

 
     
   

Der erste Weg führte die Jugendlichen ins weltbekannte Hofbräuhaus, wo man zum Mittagessen geladen war. Danach gings zu Fuß durch einen der Münchner Prachtboulevards, die Maximilianstraße und anschließend zum Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Landtags. Dort wurde die Gruppe im Plenarsaal bereits von Gerhard Wägemann, der den krankheitsbedingt verhinderten heimischen Abgeordneten Kurt Eckstein vertrat, und Thomas Bayer erwartet.
Nach einer kurzen Einführung über die Zusammensetzung des Landtags und die Sitzanordnung der fünf vertretenen Parteien hieß es „Feuer frei“ für die Fragen der Jugendlichen an die Politiker: Diese interessierte unter anderem der Verdienst der Abgeordneten oder die Voraussetzung um Landtagsabgeordneter zu werden.
Aber auch Fragen im sozialen und jugendpolitischen Bereich, wie die Förderung und Unterstützung der Jugendarbeit sowie Erleichterungen für Betreuer, die eine Vielzahl an ehrenamtlichen Stunden in die Jugendarbeit investieren, wurden gestellt.

 

Das Problem der Führerscheinregelung für Hilfsorganisationen wurde ebenfalls andiskutiert. Von Seiten der beiden Parlamentarier wurde in dieser Sache weitere Unterstützung zugesichert. Die Problematik dürfte jedoch inzwischen ein gutes Stück entschärft sein. Nach schwierigen Verhandlungen hat sich der Bundestag in dieser Sache inzwischen nämlich mehrheitlich für die Einführung eines so genannten „Feuerwehrführerscheins“ ausgesprochen, was den betroffenen Verbänden und Organisationen ein großes Stück entgegenkommt.

Den Feuerwehren, Rettungsdiensten und technischen Hilfswerken kommen die erforderlichen Änderungen insofern entgegen, als die Bundesländer für Einsatzfahrzeuge von 3,5 bis 4,75 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht einen weitgehenden Gestaltungsspielraum für eigene Regelungen zum Erwerb der Fahrberechtigung erhalten. Für Einsatzfahrzeuge von 4,75 bis 7,5 Tonnen wird es eine Fahrberechtigung zu wesentlich erleichterten Bedingungen geben.

Abschließend bedankte sich Jugendbeauftragter Volkmar Lachmann im Namen aller Teilnehmer bei Gerhard Wägemann und Thomas Beyer mit einem kleinen Geschenk für die Einladung und die offene Diskussion.

 

Zum Abschluss führte der Weg noch einmal zurück in die Innenstadt von München. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit zu einem kleinen Einkaufsbummel über den Marienplatz. Für die teilnehmenden Jugendlichen und Betreuer war der Tag sicherlich eine interessante Angelegenheit. Wann bekommt man sonst nämlich einmal die Möglichkeit, eine solche Institution wie den Bayerischen Landtag zu besichtigen und vor allem die Gelegenheit, sich mit Landtagsabgeordneten in einer lockeren und offenen Art so frei auszutauschen.

Bericht und Fotos: JB DB2 Armin Steinbauer

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