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Prävention: Bearbeitung u. a.
folgender Themen in der Aus- und Fortbildung: Stress-Faktoren im Einsatz,
akute und chronische Stress-Symptome, Trauerreaktionen, Umgang mit Sterben
und Tod, Hilfe in krisenhaften Lebenssituationen, Posttraumatische Belastungsstörung,
Formen der Einsatzbegleitung und Einsatznachsorge. Gespräche für
Einzelne und Gruppen können angeboten werden, um belastende Einsätze
der Vergangenheit aufzuarbeiten und um auf zukünftige ähnliche
Ereignisse vorzubereiten. EinsatzbegleitungAufbau oder Unterstützung
einer psychosozialen Notfallversorgung an der Einsatzstelle: Angebote
zu Krisenintervention und Einsatznachgesprächen, Begleitung Schwerverletzter
und Sterbender, Aussegnung Verstorbener, Einrichtung abgeschirmter Räumlichkeiten
als Ruhezonen z. B. in kirchlichen Gebäuden, Informierung über
bestehende weitergehende Hilfen vor Ort, Angebote der organisatorischen
Hilfen für die Zeit direkt nach dem Ereignis. Diese Begleitangebote
richten sich an Helfer, Betroffene und ihnen nahestehende Menschen. EinsatznachsorgeFeuerwehrseelsorger bieten direkt nach dem Einsatz vor Ort Gespräche und Kontakte (Defusing) an. In den Tagen und Wochen nach dem Einsatz stehen sie für geregelte Gespräche (Debriefing oder andere Formen des Einsatznachgespräches) zur Verfügung. Sie schaffen Beratungs- und Gesprächsmöglichkeiten auch für Angehörige der Einsatzkräfte. Wenn es gewünscht wird, gestalten sie Gottesdienste in angemessener Form zu besonderen Anlässen, z. B. in Form einer Gedenkfeier oder Andacht.
An der Einsatzstelle ist der Fachberater Seelsorge durch eine Funktionsweste gekennzeichnet. |
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