Aktuelles aus dem Landkreis

Modultag im DB 3

Unwetter standen am 23. Mai in Ezelsdorf für die Feuerwehren im Landkreis beim nun 30. Modultag im Dienstbezirk 3 im Fokus. Ganz in der Tradition der Modultage hatte man sich also wieder ein sehr praxisorientiertes und einsatzrelevantes Thema gewählt.

Unwettereinsätze sind für die Feuerwehren oft langwierig und mit den unterschiedlichsten Aufgaben und Herausforderungen verbunden. So gilt es Keller leer zu pumpen, Bäume von Straßen zu beseitigen, Häuser von Schneelast zu befreien oder mittels Sandsäcken Gebäude zu schützen. Und die Häufigkeit derartiger Ereignisse steigt.

Aus diesem Grund wurde der Modultag in diesem Jahr unter das Motto „Unwetter“ gestellt. Und da bei den entsprechenden Einsatzlagen auch das THW mit Personal, Gerät und Fachwissen häufig mit den Feuerwehren gemeinsam im Einsatz ist, entschied man sich, in diesem Jahr erstmals den Modultag für Teilnehmer beider Organisationen anzubieten.

In Ezelsdorf konnten Kreisbrandinspektor Florian Bayer, der Burthanner Bürgermeister Rainer Bock und Kreisbrandmeister Sven Burger insgesamt 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Feuerwehren des gesamten Landkreises und des THWs begrüßen. Sie dankten dabei sowohl Markus Steltzer mit seinem Team, als auch den Gastgebern der Feuerwehr Ezelsdorf für die Vorbereitung und Durchführung. Auch den Ausbildern vom THW sprachen sie ihren Dank aus.

Im Anschluss ging es dann an insgesamt vier Stationen in gemischten Gruppen direkt in die Ausbildung. Ausgewählt wurden dabei Themen, die im Einsatz wichtig, aber nicht alltäglich in der Übung sind.

So wurde durch das THW die landkreiseigene Sandsackfüllanlage vorgestellt und gemeinsam beübt. Denn die Abläufe müssen hier im Einsatz gut funktionieren.

An der nächsten Station ging es dann quasi um die Verarbeitung der gefüllten Sandsäcke, nämlich darum, einen Damm aus Sandsäcken richtig zu errichten. Auch weitere Maßnahmen, um Wasser aus Gebäuden fern zu halten, wurden demonstriert.

Thema der dritten Station war es, eingedrungenes Wasser wieder aus Gebäuden zu bekommen. Hierfür wurden unterschiedliche Tauchpumpen vorgestellt und das Arbeiten mit diesen geübt.

Als letzte Station standen dann in einem kurzen Theorieteil Gefahren und Risiken bei Unwettereinsätzen im Fokus.

Am Ende der gelungenen Ausbildungsveranstaltung gab es dann eine gemeinsame Stärkung. Ihr erworbenes Wissen nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun mit in ihre Einheiten, um es dort in Übungen und Einsätze einfließen zu lassen.

Wer den Modultag verpasst hat, bekommt im September bei den Terminen im Dienstbezirk 1 und 2 erneut die Gelegenheit sich auf Unwettereinsätze vorzubereiten. Die Anmeldung erfolgt zu gegebener Zeit wie gewohnt durch die Kommandanten im Ausbildungsportal.

 

Bericht und Bilder: Kreisbrandinspektion Nürnberger Land

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