Aktuelles aus dem Landkreis

Multiplikatorentreffen THL

Gefahren durch elektrischen Strom standen bei den ersten Multiplikatorentreffen im Fachbereich „THL“ im Fokus. 

An den Einsatzstellen kommen Feuerwehren immer wieder in Kontakt mit Elektrizität. Sei es beispielsweise bei Stromleitungen, im Bereich der E-Mobilität oder bei Haushaltsanschlüssen. Dabei gilt es verschiedene Gefahren und Besonderheiten beim Vorgehen zu beachten. Um die Feuerwehren hierauf noch besser vorzubereiten, beschäftigten sich die Multiplikatoren im Fachbereich „THL“ bei ihren ersten Treffen in diesem Jahr in den drei Dienstbezirken eingehend mit diesem Thema. 


Kreisbrandmeister Sven Burger hatte hierfür eigens einen Unterricht vorbereitet. Zu Beginn gab er dabei einen kurzen Einblick zu den Grundlagen, bevor er verschieden Themen im Detail beleuchtete. Er ging insbesondere auf nötige Abstände, das richtige Herangehen und grundsätzliche Verhaltensweisen ein. Weitere Themen im Fokus waren Photovoltaik, das Verlegen von Stromleitungen sowie der nötige Eigenschutz. Auch das Verhalten bei Stromunfällen wurde besprochen. 


Ein weiterer wichtiger Aspekt, der Feuerwehren zunehmend im Einsatzgeschehen betrifft und auf den Markus Stelzer einging, stellte die E-Mobilität dar. Hier stellen neben der verbauten Elektrik insbesondere die eingesetzten Lithium-Ionen-Batterien die Einsatzkräfte oft vor große Herausforderungen. Denn sie weißen bei den Eigenschaften, der Brandbekämpfung und dem Verhalten nach thermischer und mechanischer Beanspruchung einige Besonderheiten auf, die es zu beachten gilt. 


Im Anschluss an den Vortrag wurde die Gelegenheit dann noch für den Austausch über dieses wichtige Thema genutzt und man teilte eigene Erfahrungen aus Übungen und Einsätzen. Ihr gewonnenes Wissen nehmen die Multiplikatoren nun mit in ihre Feuerwehren, wo sie es in den Übungs- und Ausbildungsbetrieb sowie den Einsatz mit einbringen. 


Ein herzlicher Dank geht an alle Ausbilder für den gelungenen Unterricht und die gastgebenden Feuerwehren, die wieder ihre Gerätehäuser zur Verfügung gestellt haben. 

 

Bericht und Bilder: Kreisbrandinspektion Nürnberger Land

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