Aktuelles aus dem Landkreis

Atemschutzlehrgang im DB 1 abgeschlossen            

In der Zeit vom 21.09. bis 16.10.2026 fand im Dienstbezirk 1 wieder ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger statt. An insgesamt 10 Ausbildungstagen wurden von 16 angemeldeten Kameradinnen und Kameraden insgesamt 15 Teilnehmer auf ihre künftigen Aufgaben als Atemschutzgeräteträger vorbereitet. Teilgenommen haben Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Alfeld, Henfenfeld, Hersbruck, Hohenstadt, Neuhaus, Reichenschwand und Schupf.

Am Freitag den 16.10. fand die abschließende theoretische Prüfung im Gerätehaus Pommelsbrunn statt, die praktische Prüfung wurde, wie bereits in den Vorjahren, in der Übungsanlage Feucht absolviert.

Begonnen hat die Ausbildung mit einem theoretischen Wissenstest, welcher den Ausbildern einen groben Überblick zum Wissensstand jedes einzelnen Teilnehmers geben sollte. Es folgte ein sehr umfangreiches Theoriepaket, welches dank Interaktion der Teilnehmer recht kurzweilig war.

Die praktischen Übungen von Gewöhnungsübung an den Pressluftatmer und immer leicht steigenden Belastungsübungen bis hin zum kontrollierten und überwachten Erreichen der „persönlichen Belastungsgrenze“ wurden von allen Teilnehmern gut gemeistert, die Highlights des praktischen Teils stellen mit Sicherheit die „Einsatzübungen“ in unbewohnten Gebäudeteilen oder der Besuch und die Übungsmöglichkeiten im Brandübungscontainer der BF Nürnberg dar, wo wir ebenfalls mehr als 3 Stunden Löschtaktiken und zum Bekämpfen von Roll-Over trainieren konnten. Erstmals wurde im Brandübungscontainer der „Fensterimpuls“ dargestellt, die Hygiene nach dem Atemschutzeinsatz hat wie in den vergangenen Jahren ebenfalls die Ausbildung bereichert.

Alles in allem ist die Atemschutzausbildung eine sehr anstrengende und aber auch sehr interessante Ausbildung mit vielen verschiedenen Aufgabenfeldern. Wir haben mit dem Lehrgang die Grundlagen nach FwDV 7 gesetzt, viele Tipps und Ratschläge mit auf den Weg gegeben, jedoch hat Lehrgangsleiter KBM Herger immer wieder betont, dass nachdem Lehrgang keine fertig ausgebildeten Atemschützer aus Euch geworden sind, die Praxis und die Routine müssen alle Teilnehmer in vielen Stunden Standortausbildung in ihren Atemschutzgruppen erlernen. Sie haben jetzt zwar ein solides Basiswissen aber noch lange nicht ausgelernt, denn dafür wäre die Zeit viel zu knapp bemessen.

Ein besonderes Augenmerk wird in der Ausbildung auf die Einsatzgrenzen und den Bereich „Retten, Selbstretten und Atemschutz-Notfälle“ gelegt, mit ausführlichen theoretischen und praktischen Bestandteilen wird den Teilnehmern auch die „Gefahr“ und die Vorgehensweisen in Notfällen einstudiert und praktiziert. Die Ampelregelung hat sich hier ebenfalls etabliert.Und um auch die Angst vor Höhe etwas zu überwinden wurde dann auch noch das Einsteigen in Brandwohnung über DLK am Schlauchturm trainiert.

Wir sind der Meinung, ein interessanter Lehrgang mit fleißigen und ehrgeizigen Teilnehmern, wir wünschen immer unfallfreie Übungen und Einsätze und die Einsicht, dass wir als Feuerwehrfrauen und -männer nicht „unverwundbar“ sind!

Ein großes Dankeschön an die Teilnehmer, die stets einen pünktlichen Lehrgangsstart ermöglichten und sehr gewissenhaft und aufmerksam die Ausbildung durchliefen, sowie den zahlreichen Ausbildern, ohne diese wäre eine qualitative Ausbildung in dieser Form gar nicht möglich.

Bericht und Bilder: Kreisbrandinspektion Nürnberger Land

Dein Helm liegt bereit!

Deine Feuerwehr braucht Dich! Egal ob als Jugendfeuerwehrler oder als Quereinsteiger. Wenn es eng wird, beginnt die Arbeit der Feuerwehren, die im unermüdlichen Einsatz technisch helfen, Menschen retten und diejenigen betreuen, die in ihrer Existenz bedroht sind.

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