Aufwändiger Einsatz auf der A6

Am 14. April ereignete sich auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Altdorf/Leinburg ein Verkehrsunfall mit einem LKW. Es folgte ein langwieriger Einsatz mit aufwändigen Sicherungsmaßnahmen.

Gegen Mittag wurden die Feuerwehren aus Alfeld, Altdorf und Lauterhofen auf die A6 zwischen Alfeld und Altdorf/Leinburg alarmiert. Dort war ein LKW von der Fahrbahn abgekommen, zwei Insassen wurden dabei verletzt. Durch die alarmierten Feuerwehren wurden diese befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Das verunfallte Fahrzeug wurde gesichert und der Brandschutz entsprechend sichergestellt. Da die Einsatzstelle anders als zuerst angenommen nicht im Landkreis Neumarkt, sondern im Landkreis Nürnberger Land lag, wurden Mitglieder der Kreisbrandinspektion Nürnberger Land nachgefordert.

Im Rahmen der Erkundung zeigte sich, dass der LKW mit Batterien beladen war. Die Ladung hatte sich gelöst und es kam zu einem Austritt von Batteriesäure. Deshalb schlossen sich nach der Unfallaufnahme und Freigabe durch die Polizei umfangreiche Sicherungsmaßnahmen der Ladung an. Hierzu wurden neben dem Kreisbrandmeister CBRN auch Gefahrguteinheiten der Feuerwehren Altdorf und Hersbruck nachalarmiert.

Nach der Einrichtung eines Dekontaminationsplatzes wurde mit der Sicherung begonnen. Zur initialen Gefahrenabwehr musste dabei die Ladung unter Einsatz von Chemikalienschutzanzügen (CSA) der Form 2 und Atemschutz durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW gesichert werden. Dies geschah in Handarbeit und war entsprechend kräftezehrend und personalintensiv. Zusätzlich kam für den Transport aus dem Gefahrenbereich auch ein der Radlader des THW Lauf zum Einsatz. Im späteren Verlauf konnte die Einsatzstelle dann an ein Bergeunternehmen übergeben werden.

Die Einsatzleitung übernahm der Kommandant der Feuerwehr Alfeld, unterstützt durch Kreisbrandrat Holger Herrmann und weitere Mitglieder der Kreisbrandinspektion.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Alfeld, Altdorf, Hersbruck und Lauterhofen sowie Mitglieder der Kreisbrandinspektionen der Landkreise Nürnberger Land und Neumarkt, das THW Lauf und Kräfte des BRK sowie der Polizei. Insgesamt waren über 90 Einsatzkräfte der unterschiedlichen Organisationen vor Ort, davon allein 24 CSA-Träger der Feuerwehr. Es kam auf Grund Unfalls sowie der Sicherungs- und Bergungsarbeiten zu einem längeren Rückstau.

Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einheiten lief gewohnt reibungslos und Hand in Hand. Durch das BRK wurde die Versorgung der Einsatzkräfte übernommen.

 

Bericht und Bilder: Kreisbrandinspektion Nürnberger Land

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