Anhaltende Schneefälle hielten zahlreiche Feuerwehren in Bayern am 26. Januar in Atem. So auch die Feuerwehren im Landkreis Nürnberger Land.
Bereits am Abend des 25. Januar begann es im Landkreis zu schneien. Die Schneefälle setzten sich dann bis in die späten Nachtstunden des 26. Januar fort. Bis zum Mittag des 27. Januar kam es dadurch zu über 160 Einsätzen für die Feuerwehren im Landkreis Nürnberger Land.
Die erste Tageshälfte verlief dabei noch vergleichsweise ruhig und es waren neben umgestürzten Bäumen auch Glätte bedingte Unfälle, die zu Alarmierungen führten. Das Bild wandelte sich im Lauf des Tages dann aber deutlich.
Wie vorhergesagt wurde mit steigenden Temperaturen der Schnee zunehmend nasser und schwerer. Zahlreiche Bäume und Äste konnten der Last dann ab dem frühen Nachmittag nicht mehr Stand halten. Die Feuerwehren waren bis in den Nachmittag des 27. Januar mit der Beseitigung umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste auf den Fahrbahnen im Landkreis sowie mit dem Entlasten von Bäumen, die zu stürzen drohten, beschäftigt. Teilweise mussten auch Straßen gesperrt werden. Durch umgestürzte Bäume auf Stromleitungen kam es auch zu Stromausfällen im Landkreis. Auch liegen gebliebene LKW sorgten immer wieder für Einsätze. Hier war auch das THW Lauf den ganzen Tag immer wieder im Einsatz.
Vereinzelt mussten auch Dächer von der Schneelast befreit werden. Im Offenhausener Ortsteil Püscheldorf kam es hierbei zum wohl langwierigsten Einsatz des Tages. 17 Stunden waren verschiedene Feuerwehren hier beschäftigt.
Ein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, die den ganzen Tag unermüdlich für die Bevölkerung im Einsatz waren.
Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch in den nächsten Tagen eine erhöhte Gefahr für Schneebruch besteht, das gilt insbesondere beim Betreten von Wäldern. Es kann immer wieder zu herabfallenden Ästen und umgestürzten Bäumen kommen.
Bericht: Kreisbrandinspektion; Bilder: Feuerwehren Altdorf, Burgthann, Mimberg, Moosbach, Schwaig, Unterhaidelbach


