Am Samstag, den 27. Juni 2026, bemerkte ein aufmerksamer Spaziergänger Rauchschwaden im Wald bei Burgthann und verständigte umgehend über den Notruf 112 die Feuerwehr. Es folgte ein langwieriger und kräftezehrender Einsatz.
Nach der Alarmierung rückten die initial alarmierten Feuerwehren aus Mimberg, Burgthann und Schwarzenbruck sowie Mitglieder der Kreisbrandinspektion zügig aus. Der Brand konnte schließlich in einem Waldstück in der Nähe des Wasserhäuschens bei Burgthann lokalisiert werden.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen bereits rund 300 Quadratmeter Waldfläche in Brand. Durch das Feuer entstand eine starke Rauchentwicklung, die bereits aus größerer Entfernung sichtbar war. Unverzüglich wurde mit dem Aufbau der Wasserversorgung und den ersten Löschmaßnahmen begonnen.
Da die Flammen bereits eine Höhe von drei bis vier Metern erreicht hatten und sich das Feuer aufgrund der Witterung und des Geländes weiter auszubreiten drohte, wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert.
Die Feuerwehren aus Altenthann, Feucht und Pattenhofen wurden zunächst eingeteilt, um die Brandbekämpfung von der Nordseite beziehungsweise aus Richtung Pattenhofen zu übernehmen. Da sich jedoch zügig ein Löscherfolg einstellte, konnten auch diese Einheiten die bereits vor Ort tätigen Einsatzkräfte direkt an der Einsatzstelle bei der Brandbekämpfung unterstützen, die sich auf Grund des steilen Geländes und der hohen Temperatur entsprechend kräftezehrend und aufwändig gestaltete.
Die Feuerwehr Ezelsdorf richtete am Kindergarten Burgthann eine Löschwasserentnahmestelle ein. Von dort transportierten die Feuerwehren aus Feucht, Altenthann und Schwarzenbruck das Löschwasser im Pendelverkehr zum Übergabepunkt am Wasserhäusle.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Altenthann, Burgthann, Ezelsdorf, Feucht, Lindelburg, Mimberg, Pattenhofen und Schwarzenbruck sowie Mitglieder der Kreisbrandinspektion mit 110 Einsatzkräften.
Zur Unterstützung waren außerdem die Polizei, der Rettungsdienst, ein THW-Fachberater sowie die Drohnengruppen der Feuerwehren Feucht und Moosbach im Einsatz. Zusätzlich war ein Luftbeobachter zur Erkundung mit im Einsatz, der die Einsatzstelle aus der Luft überflog. Die Luftaufnahmen und Erkundungsergebnisse lieferten wichtige Erkenntnisse für die Einsatzleitung.
Bereits in einer frühen Phase des Einsatzes machte sich der 1. Bürgermeister Rainer Bock ein Bild von der Lage vor Ort und versorgte die Einsatzkräfte mit Getränken. Im weiteren Verlauf brachte er nochmals eine zusätzliche Lieferung an die Einsatzstelle. Diese Unterstützung war angesichts der hohen Temperaturen und der langen Einsatzdauer eine große Hilfe für alle eingesetzten Kräfte.
Nach rund vier Stunden konnte schließlich „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Die letzten Glutnester wurden abgelöscht und die eingesetzten Kräfte konnten bei weiterhin rund 38 Grad Celsius im Schatten mit dem Rückbau der Einsatzstelle beginnen. Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle mehrmals auf Glutnester kontrolliert.
Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Kräften, dem aufmerksamen Melder, dem 1. Bürgermeister Rainer Bock für die hervorragende Versorgung der Einsatzkräfte sowie dem Eisspender für die willkommene Abkühlung.
Bericht: FF Mimberg, Bilder: FF Mimberg, Kreisbrandinspektion
